Aktion Energie Gewinner des Institut für wirtschaftliche Ölheizung

IWO fördert energetische Sanierungen

Mit vereinfachten Teilnahme- und Förderbedingungen ist die zweite Runde des
Modernisierungswettbewerbs „Energie-Gewinner“ erfolgreich gestartet. Das Institut für wirtschaftliche Ölheizung  (IWO) bezuschusst ausgewählte Sanierungsobjekte, um die beachtlichen energetischen Potenziale moderner Ölheiztechnik im Gebäudebestand zu demonstrieren. Für jede jährlich eingesparte Kilowattstunde (kWh) Primärenergie werden einmalig 25 Cent an die Energie-Gewinner ausgezahlt. Je höher die Primärenergieeinsparung, umso höher also auch die Fördersumme, begrenzt jedoch auf höchstens 50 Prozent der Investitionskosten. Die Teilnahme lohnt sich: Schon durch eine Heizungserneuerung mit Öl-Brennwertgerät und Einbindung von Solarthermie können in einem Einfamilienhaus jährlich zwischen 15.000 und 20.000 kWh Primärenergie eingespart werden. Daraus resultieren Fördersummen zwischen 3750 und 5000 Euro. Voraussetzung für die Förderung: Mit der Sanierung muss der Primärenergiebedarf um mindestens ein Drittel gesenkt werden. „Wir wollen bevorzugt kosteneffiziente Sanierungen fördern“, erklärt IWO-Geschäftsführer Prof. Christian Küchen.

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Primärenergiebedarf entscheidend

Mit der Festlegung auf die Primärenergieeinsparung als zentrales Förderkriterium
unterstreicht IWO zugleich die Forderung der Mineralölwirtschaft und anderer Energieexperten nach einer einheitlichen Bezugsgröße in allen staatlichen Förderprogrammen, Gesetzesvorgaben und Verordnungen. Und zeigt überdies auf, wie transparent und verständlich eine Förderung auf dieser Basis gestaltet werden kann. „Die Zielgröße ,Reduzierung des Primärenergiebedarfs‘ integriert sämtliche Ziele der energie- und klimapolitischen Vorgaben, nämlich Reduzierung der CO2-Emissionen, Verringerung des Energiebedarfs und Ausweitung des Anteils erneuerbarer Energieträger“, so Küchen weiter. Darüber hinaus gewährleistet diese Zielgröße eine technologieoffene und gleichzeitig effiziente Förderung. Ganz im Gegensatz zu den aktuellen Programmen, in denen überwiegend der Einsatz bestimmter Technologien ohne Berücksichtigung der effektiven Energieeinsparung favorisiert wird.

Die zweite Runde des Sanierungswettbewerbs „Energie-Gewinner“ läuft bis Dezember 2011. Bis dahin werden von einer IWO-Expertenjury je Quartal förderungswürdige Sanierungsobjekte ausgewählt. Eine Chance auch für Marktpartner von Handwerk, Handel und Energieberatung, sich als serviceorientierte Fachleute zu empfehlen, indem sie potenzielle Modernisierer in ihrem Kundenkreis auf den Wettbewerb aufmerksam machen. Denn die Teilnahme lohnt sich: Schon durch eine Heizungserneuerung mit Öl-Brennwertgerät und Einbindung von Solarthermie können in einem Einfamilienhaus jährlich zwischen 15.000 und 20.000 kWh Primärenergie eingespart werden.Daraus resultieren Fördersummen zwischen 3750 und 5000 Euro. Voraussetzung für die Förderung: Mit der Sanierung muss der Primärenergiebedarf um mindestens ein Drittel gesenkt werden. Die Energieeinsparung muss in einem bedarfsorientierten Energieausweis nachgewiesen werden. Und natürlich muss das Haus nach der energetischen Sanierung überwiegend ölbeheizt sein.

Infoflyer und Bewerbungsunterlagen zum download (1732 KB)