Allgäu

Effizienzhaus40PLUS, Weitnau-Wengen

Gebäudeprinzip: "Haus der Zukunft" · Energie sparen · Energie regenerativ, ortsnah nutzen · Energie regenerativ, ortsnah erzeugen · Regional einkaufen (Dienstleister, Handwerker, Produkte)

Fotos: Herz & Lang GmbH
Fotos: Herz & Lang GmbH

Standort: 87480 Wengen/Weitnau


Objekttyp: EFH, PlusEnergiegebäude
Gesamtplanung: Herz & Lang GmbH

Architektin: DI Anita Bechter
Projektleitung: Georg Endras
Baujahr: 2012

Gebäudeprinzip: "Haus der Zukunft"

· Energie sparen
· Energie regenerativ, ortsnah nutzen
· Energie regenerativ, ortsnah erzeugen
· Regional einkaufen (Dienstleister, Handwerker, Produkte)

Konstruktion: Massivbau
Außenwand: U= 0,12 W/m²K , Ziegel + 24 cm WDVS
Dach: U= 0,12 W/m²K , Holzschalung, 32cm Zwischensparrendämmung, DWD-Platte
Kellerdecke/Bodenplatte: U= 0,16 W/m²K , lastabtragende Dämmung 12 cm XPS, Betonplatte, Abdichtung, Zusatz- und Trittschalldämmung, Zementestrich, Fliesen
Fenster: Uw = 0,80 W/m²K , Holz-Alu IV 88
Verglasung: Ug = 0,5 W/m²K, Dreifachverglasung
Eingangstür: Ud = 0,80 W/m²K
Luftdichtheit: n50 < 1,00 1/h, zertifizierte Messung
Energiebezugsfläche/Wohnfläche: 242 m² nach EneV
Solar: thermische Solaranlage 12 m²
Photovoltaik-Anlage: ca. 35 m²
Heizung: Kachelofenganzhausheizung mit Wassertasche, Pufferspeicher, thermische Solaranlage
Warmwasser: thermische Solaranlage, Kachelofenganzhausheizung mit Wassertasche, Pufferspeicher
Lüftung: kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung 85 %
Heizwärmebedarf: 34 kWh / m²a

Sonstiges: Das Gebäude versorgt sich nahezu vollständig durch Sonnenenergie. Zum Einen durch das solare  Gebäudekonzept, bei dem das Gebäude Energie spart und selbst wie ein Kollektor wirkt, zum Zweiten durch gespeicherte Sonnenenergie in Form von Brennholz für die Kachelofen-Ganzhausheizung (Wasser-Wärmetauscher im Ofen) und zum Dritten  durch die thermischen und elektrischen Solaranlagen. Das Gebäude verbraucht wenig Holz, hält die Wärme sehr gut und erhält einen großen Anteil der Wärme und des Stromes direkt von der Sonne.

Das sagt der Bauherr: "Wir wollten so autark wie möglich von der Energiepreisentwicklung sein. Voraussetzung dafür ist eine gut gedämmte und luftdichte Gebäudehülle. Zudem haben wir uns für eine thermische Solaranlage entschieden, die durch den Kachelofen unterstützt wird. Wir rechnen mit maximalen Heizkosten von 450 Euro pro Jahr - im alten Haus sind die Ausgaben drei- bis viermal so hoch. Mit den eza!-partner-Firmen fanden wir ein Planungsbüro und Handwerksbetriebe, die absolut zuverlässig waren und sehr gute Arbeit geleistet haben".

Folgende eza!-Partner waren an dem Projekt beteiligt: