Allgäu

Energiesparhaus, Oberstdorf-Tiefenbach

Energiesparhaus - Holzständerbauweise

Einbringen der Glasschotterschicht
Einbringen der Glasschotterschicht
Abdichtung vor Betonierung der Bodenplatte
Abdichtung vor Betonierung der Bodenplatte
Einblasen Dämmmaterial
Einblasen Dämmmaterial
Tiefenbohrung für Wärmepumpe
Tiefenbohrung für Wärmepumpe
Tiefenbohrung für Wärmepumpe
Tiefenbohrung für Wärmepumpe

Standort: 87561 Oberstdorf-Tiefenbach
Objekttyp: Holzbau

Baujahr: 2009
Konstruktion: Holzbau
Außenwand: Holzständerwerk mit Zellulose ausgeflockt, innen beplankt mit Span-und GK-platten, außen beplankt mit Holzfaserplatte, Fassaden hinterlüftet.
Dach: Pfettendachstuhl mit Vollsparrendämmung aus Zellulose, Abdeckung mit Holzfaserdämmplatten, Blechdach auf hinterlüfteter Schalung.
Kellerdecke / Bodenplatte: Stahlbetonplatte auf 40cm Glasschotterdämmung
Fenster: Fichtenholzrahmen 72mm Stärke
Verglasung: Dreifachverglasung u-Wert 0,7
Eingangstür: Holzkonstruktion mit Glasseitenteil
Energiebezugsfläche/evt. Wohnfläche: 207m2
Heizung: Sole-Wasser-Wärmepumpe
Warmwasser: durch Wärmepumpe
Heizwärmebedarf: 14780 kwh/a

Ökologische Aspekte: Wärmedämmung aus Glasrecycling-Material, aus Zellulose und Holzfaser.

Sonstiges: Die Bauherrschaft suchte für sich und ihr Pferdehobby eine neue Heimat. Das gefundene Objekt im Außenbereich mit viel Grünfläche als Auslauf für die Pferde ist ideal.

Das jetzt im Bau befindliche Wohnhaus ist ein Ersatzbau für das alte Wohngebäude, das nicht mehr den heute üblichen Wohnverhältnissen entsprach.

Da die Baustelle nur über eine kleine Brücke mit eingeschränkter Tragfähigkeit erreichbar ist, wurde das neue Wohnhaus als Holzständerbau geplant. Für den Holzrohbau wurde kurzfristig eine Furt über die Breitach gebaut um den Transport der Großkomponenten des neuen Gebäudes zu ermöglichen. Unabhängigkeit vom Brennstoff Öl, schwierige Möglichkeit andere Brennstoffe zur Lagerung anzufahren führte zum Einsatz der Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrung zur Gewinnung von Erdwärme.

Folgende eza!-Partner waren an dem Projekt beteiligt: