Allgäu

Grundwasser-Wärmepumpenanlage, Isny

Versorgungstechnik Grundwasser-Wärmepumpe
Versorgungstechnik Grundwasser-Wärmepumpe
Probebohrung
Probebohrung
Gesteinsproben
Gesteinsproben

Um die Heizkosten zu senken wurde die vorhandene Heizungsanlage mit Ölkessel um eine Grundwasser-Wärmepumpenanlage erweitert.

Da das Wohnhaus Baujahr 1980 keinen Vollwärmeschutz erhalten sollte, werden Ölkessel und Wärmepumpe bivalent betrieben.

Die Wärmepumpe übernimmt die Brauchwasserbereitung, sowie die Versorgung der Fußbodenheizung und der Heizkörper bis zu einer Außentemperatur von – 5°C.

Bei Außentemperaturen von weniger als – 5°C wird die Warmwasserbereitung und die Fußbodenheizung weiterhin von der Wärmepumpe übernommen, die Heizkörper werden jedoch wegen der höheren Vorlauftemperaturen vom Ölkessel versorgt.

Um niedrige Vorlauftemperaturen zu erreichen, wurden die vorhanden Konvektoren teilweise durch Röhrenradiatoren mit höherer Leistung und einem größeren Strahlungsanteil ersetzt.

Da der vorhandene Brunnen als Schluckbrunnen genutzt werden konnte, musste lediglich der Förderbrunnen, mit relativ geringen Kostenaufwand, gebohrt werden.

Fazit:

  • Durch den bivalenten Betrieb von Ölkessel und Grundwasser- Wärmepumpe kann die Wärmepumpe sehr effizient betrieben werden.
  • Das konstante Temperaturniveau des Grundwassers garantiert über das ganze Jahr eine gleichmäßig hohe Leistungsabgabe.
  • Die Heizkosten konnten um ca. 50% gesenkt werden.

 

 

 

Folgende eza!-Partner waren an dem Projekt beteiligt: