Allgäu

Sanierung Mehrfamilienhaus, Weitnau

Preisträger Allgäuhaus Wettbewerb Energetisch hervorragend saniert, zeigt auf, dass Sanierung auch in Schritten gemacht werden kann.

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Familie Denz
Familie Denz

Standort: Weitnau
Objekttyp: Mehrfamilienhaus
Planung: Herz & Lang GmbH


Baujahr: 1964


Endenergiebedarf:
vor Sanierung: 266,8 kWh/m² nach Sanierung: 76,5 kWh/m"

Konstruktion: verputztes Mauerwerk 300mm
Außenwand: T-Träger Holz Aufdoppelung 60/200mm, Einblasdämmung 200mm, WDVS 60mmPutzsystem
Dach: Gipskartonplatten, Luftschicht, Dampfbremse, Sparren 100/160mm, dazwischen Mineralwolle 140mm, Holzschalung 21mmDachpappe, Lattung, Dachziegel
Kellerdecke / Bodenplatte: Fliesen, Zementestrich 50mm, Glaswolle-Matten 10mm, Stahlbeton 160mmEPS Wärmedämmung 035 100mm
Fenster Passivhausfenster Holz- und Alu- Fenster
Verglasung: 3-fach Isolierverglasung
Energiebezugsfläche/
evt. Wohnfläche: 280 m²
Heizung: Holzpelletszentralheizung mit Solarthermieanlage 16 m²
Lüftung: Zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung

Sonstiges: Ein Haus während einer so umfangreichen Sanierung zu bewohnen stellt natürlich die Nerven schon auf die Probe. Die ganze Sanierungsmaßnahme wurde in gut neun Monaten durchgeführt.

Bei der Ausführung hat sich der Einsatz von Holz und Holzwerkstoffen bestens bewährt. Gedämmt wurde mit ökologischen Materialien. Die Fenster wurden nach aussen in die Dämmungsebene gesetzt und damit Wärmebrücken vermieden.

Bauherrenstimme: „Ja, sicher, so eine Sanierung, das ist schon eine Riesenaktion, die stellt die Nerven auf die Probe, aber die lohnt sich in jedem Fall. Hätten wir nur die Fenster ausgetauscht, dann hätte man eines Tages sowieso die Fassade machen müssen. So aber haben wir ein ganzes Paket gemacht – und zwar mit Konzept dahinter – und haben dafür eine paar Jahre Ruhe. Klar spürt man die Veränderung. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Vom Nutzen der Sanierung bin ich ganz fest überzeugt. Diese Überzeugung, die habe ich als Fensterbauer zwar schon rein aus professioneller Sichtweise, aber auch mit eza! ist die gewachsen und eza! hat sie geprägt.“ Margarethe und Helmut Denz, Weitnau

Folgende eza!-Partner waren an dem Projekt beteiligt: