Allgäu

Passivhaus Denkmalschutzsanierung, Günzburg

Standort: Günzburg

Heizwärmebedarf: 15 kWh/m²a

Anlagentechnik: Für die Heizung und Lüftung wurde ein Zentrallüftungsgerät mit Gegenstrom-Plattenwärmetauscher, Wärmepumpe, Gleichstromventilatoren und
integrierten Luftschalldämpfern der Firma Maico installiert.

Dieser Umbau eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes aus dem 18. Jhd. zeigt, dass sogar bei denkmalgeschützten Objekten eine Sanierung bis auf Passivhaus-Standard möglich ist. Der Umbau wurde nach Erfahrungen mit mehreren Passivhausneubauten vom Planer, der zugleich der spätere Bewohner ist, selbst durchgeführt.

Das Wohnhaus ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles von Arme-Leute-Häusern, die Mitte des 18. Jahrhunderts entlang der Stadtmauer gebaut wurden. Es hat drei Stockwerke, wobei das zweite Stockwerk zur Straße hin auskragt.

Es mussten die Vorgaben der Denkmalpflege mit den Vorstellungen des Bauherrn nach Schaffung ausreichender Raumhöhen und Einbringen moderner Architekturelemente vereinbart werden.

Eingebaut wurden die restaurierten alten Fenster in der Außenfassade, ergänzt mit einem Passivhausfenster 3-fachverglast als Kastenfenster auf der Innenseite.

Die Dämmung der Außenwand wurde durch eine zusätzliche Innendämmung ergänzt. Die Ausfachung und Außendämmung erhielt eine aussteifende Innenschale mit OSB Platten, die mit Perliten hinterfüllt wurde. Die Baugenehmigungsbehörde und das Denkmalamt stimmten einer Erneuerung des Dachstuhles zu.













Folgende eza!-Partner waren an dem Projekt beteiligt: