betreuung sanierungsgebiet
Initiative Dorfsanierung
Sanierungsplanung und –begleitung
für geschlossene Siedlungsgebiete
Die meisten Gebäude befinden sich bei uns in privatem Eigentum – da ist es nur logisch, wenn sich auch die Eigentümer jeder für sich alleine Gedanken machen müssen über die Sanierung des eigenen Gebäudes. Doch damit werden viele Chancen vergeben. Gezieltes vorgehen macht Sanieren effizienter:
- Die gemeinsame Nutzung eines Wärmeerzeugers, Nahwärmenetze, Nutzung des regenerative Brennstoffes Biomasse ist gerade im eng gebauten Gebäudebestand gemeinsam viel wirtschaftlicher.
- Sammeleinkäufe würden viele Sanierungsschritte wirtschaftlicher machen.
- Und nicht zu letzt der Know-How-Gewinn, dass alle gemeinsam die Sanierung zusammen mit kompetenten Experten anpacken können.
Da einer der größten Gebäudeeigentümer meist die Gemeinde ist, sollten sie hier die Initiative ergreifen um so neuen Zusatznutzen für ihre Bürger zu schaffen.
Um hier neue Wege zu gehen startet eza! die Initiative Dorfsanierung. Gesucht werden jetzt interessierte Kommunen, die mit eza! so ein Dorf, einen Ortskern, einen Gemeindeteil systematisch sanieren wollen. Im folgenden sind die Schritte einer solchen systematischen Sanierung dargestellt.
Gebäudeanalyse
Ein eza!-Energieberater untersucht sämtliche Gebäude und Wohnungen. Es werden dabei die folgenden Punkte untersucht:
- Aktueller Energiestandard
- Alter und Dimensionierung des Heizkessel – wann steht eine Erneuerung auf dem Programm
- Aktueller Stand Wärmedämmung – wann und wo ist eine Verbesserung der Wärmedämmung möglich
- Möglichkeiten Solarenergienutzung – welche Dächer sind geeignet
- Aktuelle Qualität der Fenster – wann steht eine Erneuerung an
- Lüftung – derzeitige Lüftung und welche Strategie bzw. welche Technik ist für die Sanierung empfehlenswert.
Bei dieser Gelegenheit wird für jedes Gebäude ein Energiepass erstellt. (Eine EU-Richtlinie schreibt die Einführung eines Energiepass in Deutschland vor. Jetzt werden hierfür die ersten Modellvorhaben gestartet.)
Konzepterstellung
Der nächste Schritt ist die Erstellung eines Sanierungskonzeptes. Dabei wird untersucht:
- Wo lassen sich kleine Mikrowärmenetze verwirklichen? Mit Holzpellets? Mit BHKW? Mit Solarenergie? Mit einer alten überdimensionierten Heizung
- Wo und wann wird der Wärmebedarf durch Wärmedämmung, Fenstererneuerung oder Lüftungsanlage so gering, dass eine Einbindung in Mikronetze erfolgen kann?
- Wann steht bei welchem Haus eine Heizungserneuerung an, die eine Einbindung in Mikronetz erlaubt.
- Als Kristallisationspunkt für die entstehenden Mikrowärmenetze bieten sich meist die kommunalen und öffentlichen Gebäude an.
Ziel ist dabei, die sich entwickelnden Mikronetzwerke evtl. schrittweise zusammenzuschließen und ein Nahwärmenetz mit Versorgung durch erneuerbare Energien (Sonne, Holz, Biogas, ..) zu entwickeln.
So wird eine Gesamtkonzept erstellt, das eine individuelle Sanierungsplanung für alle untersuchten Häuser über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren ermöglicht, und gleichzeitig die Einzelsanierung so zu einem Gesamtkonzept zusammenfügt, dass alle Hausbesitzer davon profitieren können – durch eine bessere Planung der eigenen Sanierung, durch weniger Bau- und Planungsfehler, durch niedrigere Gesamtkosten und durch eine gut funktionierende komfortable Wärmeversorgung.
Schrittweise Sanierung
Nach dem Gesamtkonzept soll dann die schrittweise energetische Sanierung starten.
Dabei steht an erster Stelle die Motivation der Gebäudeeigentümer zur Beteiligung an dem gemeinsamen Konzept. Hierzu sind Informationsveranstaltungen, Einzelberatungen und Gruppenarbeit der beteiligten Eigentümer notwendig. eza! kann dabei die Organisation, Vorträge, Beratung und Moderation übernehmen.
Wenn die Umsetzung begonnen hat, ist eine laufende Begleitung mit Moderation, Beratungen und Qualitätssicherung durch eza! erforderlich.
Finanzierung
Die Finanzierung des Konzeptes erfolgt durch die Gemeinde. Zusätzlich kann ein Sponsoring von Herstellern angestrebt werden.
eza! kann, bei Identifizierung eines Zielgebietes ein genaues Angebot vorlegen.