Die Energieeinsparverordnung

EnEV setzt Mindeststandards

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) setzt Mindeststandards für die energetische Qualität von Gebäuden, die eingehalten werden müssen. Dabei gibt es keine starren Vorschriften, der Bauherr bleibt frei in seinen Entscheidungen. Die Hauptsache ist die Gesamtbilanz. Für Gesetzgeber und Fachleute maßgebend ist der "Primärenergiebedarf" eines Gebäudes. Er wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr (kWh/m2a) dargestellt - als Rechenwert, der den gesamten Aufwand für die Wärmeversorgung des Hauses addiert. Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien, etwa Sonnenkollektoren, Erdwärmepumpen oder Holzpelletsheizungen erhalten bei dieser Rechnung einen kräftigen Bonus, weil sie die Atmosphäre nicht mit zusätzlichem Kohlendioxid belasten.

Auch der Energieausweis ist in der EnEv geregelt.

Wesentliche Änderungen durch die EnEV 2014

  • Mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV2014) wird auch der Energieausweis für Gebäude verbessert. Die energetischen Kennwerte werden seit 1. Mai nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet – ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala von A+ (niedriger Energiebedarf/-verbrauch) bis H (hoher Energiebedarf/-verbrauch). Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.
  • Verkäufer und Vermieter müssen zudem den Energieausweis künftig bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des Vertrags ist der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter zu übergeben – zumindest in Kopie.
  • Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis müssen außerdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum Beispiel der Jahres-Endenergiebedarf oder -verbrauch des Gebäudes. Wenn ein Energieausweis mit Energieeffizienzklasse vorliegt, ist auch die Effizienzklasse anzugeben.
  • Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden: Eigentümer von Gebäuden dürfen Heizkessel, die mit flüssigem oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 1. Oktober 1985 eingebaut oder aufgestellt worden sind, ab 2015 nicht mehr betreiben. Dies gilt nicht für Niedertemperatur-Heizkessel oder Brennwertkessel.
  • Eigentümer von Gebäuden, die nach ihrer Zweckbestimmung jährlich mindestens vier Monate und auf Innentemperaturen von mindestens 19 Grad Celsius beheizt werden, müssen dafür sorgen, dass oberste Geschossdecken ausreichend gedämmt sind.  

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