energie- & umweltzentrum allgäu
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kempten
die metropole im allgäu

Kempten, das einstige römische Cambodunum und jetzt die größte Stadt im Allgäu, blickt auf eine 2000 jährige Geschichte zurück. Das Stadtbild ist geprägt durch das jahrhundertelange Nebeneinander der ehemaligen Reichsstadt und der Fürstabtei Kempten. 65.000 Einwohner leben in der Metropole des Allgäus. Die Stadt Kempten verfolgt das Ziel einer konsequenten Klimaschutzpolitik und will im Klimaschutz Vorreiter sein. Unter anderem ist sie die größte Stadt in Bayern, die am European Energy Award® teilnimmt.
energiepolitik

- Klimaschutzkonzept: Das gemeinsam mit eza! und dem Energieteam erarbeitete Klimaschutzkonzept wird als Grundlage für die klima- und energiepolitische Arbeit der Stadt Kempten zur Erreichung des Strategischen Zieles beschlossen. Über das Zielszenario für das Jahr 2020 (um 21 Prozent soll bis dahin die CO2-Emmission zurückgehen) hinaus wird auch das Szenario „100 % Klimaschutz bis 2050“ angestrebt. Für den "Masterplan 100 % Klimaschutz" hat die Stadt Kempten als eine der ersten Städte Deutschlands vom Bundesumweltministerium eine Förderzusage bekommen.
- Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro sind damit verbunden. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zeichnete insgesamt 19 Städte, Gemeinden und Landkreise aus, die sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz" durchgesetzt haben.
download klimaschutzkonzept - European Energy Award®: Die Stadt Kempten nimmt als derzeit größte Stadt in Bayern am European Energy Award® (eea) teil.
- eigener Klimaschutzmanager: Mit Klimaschutzmanager Thomas Weiß hat der Klimaschutz in Kempten ein offizielles Gesicht. Er motiviert Energieverbraucher, Maßnahmen für den Klimaschutz anzugehen und ist für die Kommunikatin in den politischen Gremien zuständig.
gebäude
- Eigene Liegenschaften: Nach dem Bau eines ersten kommunalen Gebäudes im Passivhausstandard (Kinderhort Einstein) hat die Stadt Kempten alle Neubauten im Passivhausstandard und alle Sanierungen mit Passivhaustechnik durchgeführt. Ein systematisches kommunales Energiemanagement existiert seit dem Jahr 2000.
- Punktekatalog: In Neubaugebieten fördert die Stadt energieeffizientes Bauen mit einem Punkteprogramm.
- Energieberatung Das eza!-haus ist ein mit Passivhauskomponenten sanierter und energetisch optimierter Altbau. Hier findet die Energieberatung für die Kemptener Bürger statt.
erneuerbare energien
- Fernwärme: Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) ist kontinuierlich bemüht, das Fernwärmenetz weiter auszubauen. 40 Kilometer Fernwärmenetz sparen rund 60.000 Tonnen CO2 im Jahr
- Wasserkraft: Das AÜW-Wasserkraftwerk an der Iller liefert umweltfeundlichen Strom. Am linken Illerufer wurde als Ersatz für ein altes Wasserkraftwerk aus den 50er Jahren ein neues, hocheffizientes Wasserkraftwerk errichtet. Mit einer Jahreserzeugung von 10,5 Millionen Kilowattstunden versorgt es rund 3.000 Haushalte.
- Energieversorgung kommunaler Liegenschaften: Beim Neubau des Freizeitbades Cambomare wurde die damals größte Holzpelletsheizung Europas gebaut. Auch in anderen kommunalen Gebäuden wurden wiederholt Holzpelletsheizungen eingesetzt.
energieeffizienz
Energie-Effizienz-Netzwerk: Bei diesem Unternehmens-Netzwerk sind auch Teilnehmer aus Kempten dabei.
Mobilität/Verkehr
Mobilität der Stadt-Mitarbeiter: Die Stadtverwaltung fördert umweltgerechte Mobilität ihrer Mitarbeiter mit einem 50% Zuschuss für den örtlichen ÖPNV, die zunehmende Verwendung von Car-Sharing Fahrzeugen für Dienstfahrten (seit 2011 auch zwei Elektrofahrzeuge), sowie 5 Dienstfahrräder für innerstädtische Fahrten. Bei der Anschaffung von Neufahrzeugen liegt die Priorität auf Energieeffizienz und es wird versucht, die Fahrzeugauslastung systematisch zu erhöhen.
Energieteam
Das Energieteam der Stadt Kempten:
Thomas Weiß, Klimaschutzmanager Kempten (Energieteamleiter); Kontakt: thomas.weiss(at)kempten.de
Claus-Dieter Jaskolka, Leiter Umweltamt
Wolfgang Klaus, Stadtdirektor Rechts-, Ordnungs- Und Umweltreferat
Hans Räth, Energiemanager
Monika Beltinger, Leitung Baureferat
Antje Schlüter, Leitung Stadtplanungsamt
Hans Henkel, Leitung Hochbauamt
Ulrike Westermaier, Umweltamt
Dr. Richard Schießl, Leitung Wirtschafts- und Stadtentwicklungsamt
Michael Lucke, Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk (AÜW)
Karl-Heinz Lumer, Geschäftsführer ZAK GmbHs
Ingrid Vornberger, Stadträtin
Theo Dodel-Hefele, Stadtrat
Adolf Fröhlich, Stadtrat
Michael Hofer, Stadtrat
Richard Hiepp, Stadtrat








