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energietipps
Die hier präsentierten Energietipps dürfen honorarfrei veröffentlicht werden. Ein Belegexemplar wird erbeten. Bitte geben Sie eza! oder www.eza-allgaeu.de als Quelle an.

raumklima - komfort und energieeffizienz
kellerdecke nachträglich dämmen lohnt sich
Außer durch warme Füße zahlt sich eine nachträgliche Kellerdeckensanierung auch finanziell aus. Gleich nach dem Dach ist die Dämmung der Kellerdecke die Maßnahme mit dem günstigsten Kosten-/ Nutzenverhältnis und lässt sich relativ schnell umsetzen: mit Dämmplatten aus Polystyrol beispielsweise. Der Markt bietet auch extra kaschierte Kellerdämmplatten. Dabei gilt: Je dicker, desto besser. Wem die Optik wichtig ist, der kann die Platten auch verputzen oder bemalen. Prinzipiell förderbar sind Dämmstärken ab etwa zwölf Zentimetern. Also: jetzt schon ans Dämmen denken, damit es im nächsten Herbst und Winter schön warm ist.
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wärme als dauergast
Damit Wärme im Haus zum Dauergast werden kann und keine Chance zur Flucht hat, sollte ein Haus rundum eingepackt – wärmegedämmt sein. Sonst gehen rund 25 Prozent der Wärme, durch die Fenster verloren. 40 Prozent entkommen durch Außenwände und Dächer und 10 Prozent finden einen Fluchtweg durch den Keller. Alle – auch einzelne – Dämmmaßnahmen sind förderungsfähig. Jeder Quadratmeter gedämmter Außenwand-Fläche spart rund sieben Liter Heizöl ein.
dreischeibenverglasung rechnet sich
Wer vor der Wahl steht, sich mit doppelt verglasten Scheiben zu begnügen oder seine Fenster dreifach verglasen zu lassen, sollte sich für die zweite Variante entscheiden. Denn dreifach verglaste Fensterscheiben wirken in jedem Fall positiv auf die Energiebilanz und somit auch auf die Hauhaltskasse aus. Der Aufpreis amortisiert sich durch die gewonnene Energieeffizienz: Umgerechnet rund zwei Liter Heizöl pro Quadratmeter sparen Hausbesitzer mit Dreischeibenverglasung gegenüber denen mit nur doppelten Scheiben ein – jedes Jahr. Abgesehen vom finanziellen Aspekt bringen die höherwertigen Scheiben mehr Behaglichkeit in die Wohnräume.
klimaanlage für zu hause oft unnötig und teuer
Außen am Haus befestigte Rollläden, Fensterläden oder Markisen und kluge Lüftungsgewohnheiten stellen den kosten- und nutzeneffizientesten Schutz vor Sommerhitze dar. Klimaanlagen dagegen strapazieren die Haushaltskasse in den meisten Fällen. Da der Stromverbrauch mobiler Klimageräte in keinem Verhältnis zur Kühlung steht, ist der Gebrauch zweifelhaft. Im Laufe eines Sommers kann ein solches Gerät rund 100 Euro an extra Stromkosten verursachen. Das hat der Verband der Verbraucherschutzzentralen berechnet.
winters warm heißt sommers angenehm kühl
Eine gute Wärmedämmung ist ein wirksamer Ersatz für eine Klimaanlage. Wer sein Zuhause gut wärmegedämmt hat, hat zu jeder Jahreszeit die besseren Karten: Winters wie sommers regulierten sie das Klima im Haus: Keiner friert, keiner schwitzt, auch nicht bei längeren Hitzeperioden im Sommer. Das liegt daran, dass die Dämmmaterialien die Wärme wesentlich langsamer hindurch leiten. Bis zu zehn Grad weniger im Vergleich zu schlecht isolierten wurden in Dachzimmern gemessen, die unter einer guten Dämmung liegen. Neue, auf die Isolierung abgestimmte Fenster und Schattenspender wie Rolladen oder Markisen steuern ihr Übriges zu einem behaglichen Zuhause bei.
zuhause ringsum dämmen
Wer sein Zuhause gut einpackt, hat gute Karten und – auch trotz zunächst erhöhter Bau- oder Sanierungskosten langfristig die besser gefüllte Haushaltskasse. Damit verbundene Zuschüsse helfen dabei mit.Bei Fassade, Kellerdecke und vor allem der obersten Geschossdecke und dem Dach kann der Wärmeverlust auf einen Bruchteil buchstäblich eingedämmt werden. Dadurch wohnt es sich winters wie sommers erheblich behaglicher. Gedämmt wird grundsätzlich von außen, also von der Kaltseite aus. Dämmen von innen her geht zwar prinzipiell auch, ist aber bauphysikalisch ungünstiger und weniger effizient.
behelfsmäßige wärmebarrieren schaffen
Ritzen unter der Haustür lassen sich einfach mit einer Besenleiste, Klemmschienen oder Stoffrollen abdichten. Türen zu kalten Räumen, etwa zu einer Speisekammer, sollten ebenfalls durch solche Wärmebarrieren abgetrennt werden. Mit selbst klebenden Schaumstoffbändern können undichte Fenster etwas verbessert werden. Langfristig sollte aber richtig saniert werden.
wände können nicht dick genug gedämmt sein
Seit dem 1. Oktober 2009 müssen Sie – egal ob Hausbesitzer oder Bauherr eines Neubaus – noch einmal mehr für Ihre Gebäudehülle tun. Denn seitdem greift die verschärfte Neuauflage der Energieeinsparverordnung (EnEV). Seien Sie also weitsichtig, haben Sie Mut zu ein paar Zentimetern mehr an Dämmstärke. Sparen Sie nicht zur falschen Zeit am falschen Fleck. Für Neubauten gelten um durchschnittlich 15 Prozent höhere Anforderungen an die Wärmedämmung der Gebäudehülle als bisher. Für bestehende Häuser gilt Dämmpflicht: Entweder das Dach wird gedämmt oder bisher ungedämmte, nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken müssen gedämmt werden. Wird der Putz der Außenwand erneuert oder das Dach frisch gedeckt, so sind ebenfalls die festgesetzten Dämmstandards einzuhalten.
weitere informationen zur enev 2009 und den damit verbundenen pflichten
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wenn vermieter nichts tun, eben selbst dämmen

Eigentlich ist es Aufgabe und ureigenes Interesse eines jeden Vermieters, sein Haus so gut es geht wärmezudämmen. Geschieht dies allerdings nicht, so darf ein Mieter selbst Hand anlegen. Allerdings muss er sich zuerst das Einverständnis beim Vermieter holen. .
schimmel im sommer aufdringlicher gast
Besonders im Sommer kann es im Keller verstärkt zu feuchten Wänden und Schimmelbefall kommen. Eine Ursache ist, dass durch die Kaminwirkung der warmen Luft im Treppenhaus eine Sogwirkung im Keller entsteht. Denn das Treppenhaus ist ja mit dem Keller verbunden. Dadurch wird warme, wasserdampfgesättigte Außenluft durch die undichten Fenster in den Keller gesaugt. Diese warme feuchte Luft kondensiert an den kalten Kellerwänden aus. Dadurch entstehen Feuchtigkeit und Schimmel. Um dem entgegenzuwirken, sollte der Kellerabgang durch eine Tür geschlossen werden. Lüften sollte man gezielt nur am Morgen, bevor die Außentemperatur steigt und die Luftfeuchtigkeit wieder zunimmt. Keinesfalls sollten Fenster den ganzen Tag über geöffnet sein, da man sich dadurch verstärkt feuchtwarme Luft in den Keller holen würde.
sommer kühlen kopfes genießen
Neben Rolladen und einer perfekten Dämmung der kompletten Gebäudehülle – also Dach, Fassaden und Keller, gibt es einen ganz einfachen Kniff, um sein Zuhause im Sommer kühl zu halten: Lüften Sie nachts quer. So kann die warme Raumluft und die Wärme aus den aufgeheizten Wänden und Decken wieder entweichen. Tagsüber sollten Sie dafür alle Fenster, Rolladen, Jalousien und Ähnliches geschlossen halten. Klimaanlagen sind unwirtschaftlich und wegen ihres hohen Stromverbrauchs weder ökonomisch noch ökologisch ratsam.
Beheizen und belüften Sie Ihr Gartenhaus mit einem solaren Luftkollektor, dann modert darin nichts und – es dauert in den kälteren Monaten nicht lange und es ist gemütlich darin. Kommen Sie nach einigen Tagen ins Haus, ist frische Luft darin. Mehr...
für durchzug sorgen

Lüften heißt, die Luft im Raum schnell und vollständig auszutauschen. Das funktioniert nicht bei gekipptem Fenster. Dann steigt nämlich die Wärme über der Heizung auf und zieht gleich zum Fenster hinaus. Dadurch geht Heizenergie verloren, die Feuchtigkeit bleibt aber im Raum. Also mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten das Fenster komplett öffnen. So kann verbrauchte, feuchte Luft in kurzer Zeit ausgetauscht werden. Zum Thema „richtiges Lüften“ informieren Sie die eza!-Energieberater unter Telefon 0180/5333522 (12 Cent/Min.) oder im Internet unter www.eza.eu.
luftfeuchtigkeit entscheidend
Mindestens 35 und höchstens 60 Prozent sollte die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen betragen. Ist die Luft auf Dauer feuchter, bringt das auf lange Sicht Schimmelprobleme, unter Umständen auch Gesundheitsprobleme mit sich. Zu trockene Luft hingegen kann ein Staubproblemen darstellen und Kratzen im Hals oder Husten auslösen. Kontrollieren lässt sich der Wert ganz einfach mittels eines Hygrometers, eines kleinen erschwinglichen Messgeräts.
was pflanzen mit lüften zu tun haben
Der größte Teil des Gießwassers für Grünpflanzen verdunstet. Dadurch erhöht sich die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Bei Wohnungen mit Feuchteproblemen sollte in Räumen mit hoher Feuchtebelastung (Schlafzimmer / Bad) deshalb auf Pflanzen weitgehend verzichtet werden. Am besten ist es übrigens, stoßweise zu lüften, das heißt eine Viertelstunde die Fenster ganz zu öffnen bzw. für Durchzug zu sorgen.
behaglichkeit kommt von ringsum
In der Regel ist es im Winter in einer beheizten Wohnung bei 20 bis 22 Grad behaglich warm. Das gilt jedoch nicht immer: Wenn in Altbauwohnungen an den Bauteilen mit Kontakt zur Außenluft (Wände, Fenster und Decken) die Temperaturen auf der Innenseite sehr niedrig sind, kommt man mit „normalen“ Temperaturen nicht in einen Behaglichkeitsbereich. Abhilfe schafft hier die Außenwanddämmung, die Dämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke und der Austausch von Fenstern. Wo Sitzplätze in der Nähe von Fensterflächen sind, lohnt es sich, hochwertige 3-Scheibenverglasungen einzusetzen.
Für den Wärmeschutz spielt neben der Dämmung auch die Dichtheit des Gebäudes eine wichtige Rolle. Alte Fenster oder durchlässige Fugen sorgen für ungewollte Lüftung und somit Wärmeverlust. Das heißt im Klartext: Sie heizen Ihr Geld zum Fenster raus. Manchmal kann sich die Aufarbeitung alter Fenster lohnen. In vielen Fällen ist es aber angebracht, die Fenster zu erneuern. Am besten informieren Sie sich bei Ihrem eza!-Energieberater unter 0180/5333522 (14 Cent/Min.). Weitere Informationen zum Thema Heizung und Lüftung gibt es auch im Internet unter www.eza.eu
sonne nutzen - auch ohne solaranlage
Wohnräume werden durch Sonnenstrahlen, die durch Fensterflächen in das Gebäude gelangen, erwärmt. Durch moderne Verglasungen sind diese „solaren Gewinne“ höher als die Wärmeverluste der Fensterflächen. Eine bessere Wärmedämmung der Wände und schwere Materialien im Baukörper sorgen außerdem dafür, dass diese solare Erwärmung länger anhält.
im sommer zu hause kühlen kopf bewahren
Wer keine Lust hat, in den Sommerwochen von einer aufgeheizten Wohnung statt einem kühlen Getränk nach Feierabend zu Hause begrüßt zu werden, der sollte sich ernsthafte Gedanken um eine optimierte Dämmung machen: Im Sommer halten perfekt gedämmte Fassade, Dachboden und Fenster die Kühle ebenso gut im Haus wie winters die Kälte draußen.
optimales hitzeschild für das dach
In Dachgeschosswohnungen stellen sich bei mangelnder Dämmung des Daches im Sommer tropische Temperaturen ein. Während im Winter die Heizung die Wärmeverluste ausgleichen muss, lässt uns die Sommerhitze den mangelhaften Wärmeschutz deutlich spüren. Eine gute Wirkung gegen sommerliche Überhitzung haben zum Beispiel Dämmstoffe aus Holzfasern. Die Einwirkung der Hitze wird hier deutlich abgeschwächt und zeitlich bis in die kühlen Morgenstunden verzögert.
südfenster im sommer zu lassen
In den Sommermonaten heizen sich südorientierte Balkone und Terrassen besonders stark auf. Lässt man nun die Türen zu diesen Bereichen geöffnet, so kommt auf diesem Weg extrem viel Wärme in den Wohnraum. Deshalb Türen, Fenster oder auch die Rollläden auf der Südseite tagsüber geschlossen halten und das Gebäude über nordorientierte Fenster belüften.
keller im sommer nicht lüften
An heißen Tagen dürfen Sie Keller nur mit kalter Frischluft lüften, sonst trägt man nur zusätzlich Feuchtigkeit hinein. Im Keller sollten keine Dinge in geschlossenen Schränken oder eng gestapelt gelagert werden. Bei mangelnder Luftzirkulation riskiert man Schimmelflecken an Textilien und an Leder.
küche und bad sofort lüften
Um Schimmel zu vermeiden, ist richtiges Lüften das A und O. Räume sollten abhängig von ihrer Nutzung gelüftet werden: In Küche und Bad zum Beispiel kann in kurzer Zeit sehr viel Feuchtigkeit entstehen, die gleich abgelüftet werden sollte. In anderen Wohnräumen kann man sich in der Regel auf die Nase verlassen. Wenn die Luft schlecht ist, ist Stoßlüften angesagt. Die Raumluftfeuchtigkeit sollte stets unter 60 Prozent liegen, ideal sind 35 bis 55 Prozent. Die Luftfeuchtigkeit kann mit einem handelsüblichen guten Hygrometer kontrolliert werden.
wie wärme im haus bleibt
Die Grundregel lautet immer: Möglichst wenig Wärme durch die Fenster entweichen lassen. Nachts sollten deshalb die Rollladen geschlossen und die Vorhänge zugezogen sein. Das gilt besonders für Dachfenster. Wer noch sparsamer sein möchte, kann die Nischen, in denen die Heizkörper stehen, mit reflektierender Heizungsfolie auskleiden.
energiekosten durch einfache mittel senken
Die Heizanlage optimieren, einstellen und abgleichen lassen oder die Hülle Ihres Wohnhauses kostengünstig verbessern oder sich im Haushalt energiesparend verhalten – ohne Komforteinbußen. Das sind drei einfache Schritte zu einem energieoptimierten Zuhause. Bis zu einem Drittel der Heizkosten kann man zum Beispiel erwiesenermaßen durch einfache Maßnahmen einsparen. Das haben Studien gezeigt. Die Investitionen rechnen sich schon nach kürzester Zeit, meist nach ein bis drei Jahren. Die Kosten für Heizenergie haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt...
besser auf die klimaanlage verzichten
Auch wenn man zurzeit manchmal ganz schön ins Schwitzen kommt: Auf eine Klimaanlage kann man in unseren Breitengraden in der Regel verzichten. Etwa eine halbe Million Raum-Klimageräte gibt es in deutschen Privathaushalten – und die belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbeutel ihrer Besitzer. Um auch bei sommerlichen Temperaturen ohne Klimagerät nicht ins Schwitzen zu geraten, kommt es auf das richtige Verhalten beim Lüften an: Tagsüber (außer auf der Nordseite) Rollläden zu und bei großer Hitze die Fenster geschlossen lassen. Fenster dafür nachts kippen oder ganz öffnen, um die Wohnräume mit frischer Nachtluft zu durchfluten. Innen liegender Sonnenschutz an den Fenstern bringt nicht viel, ist aber besser als gar keiner.
effizient heizen mit nachtabsenkung
Jetzt, wenn draußen Schnee und Frost regieren, soll es drinnen wohlig warm sein. Doch die Heizung muss nicht durchgehend auf Hochtouren laufen. Je nach Gebäudeart und Wärmedämmung ist eine Heizenergieeinsparung von fünf bis über zehn Prozent ohne Komfortverzicht möglich, wenn die Heizung außerhalb der Nutzungszeiten, also nachts und bei längerer Abwesenheit abgesenkt wird. Wichtig für die Nachtabsenkung ist allerdings, den Zeitpunkt für die morgendliche Aufheizung richtig zu wählen, damit die Räume rechtzeitig wieder angenehm warm sind.
mit guter dämmung der kälte trotzen
Die arktischen Temperaturen der letzten Tage haben es ans Licht gebracht: Bei Häusern ohne ausreichenden Wärmeschutz wurde es kalt und ungemütlich oder die Heizung wurde zum Schluckspecht. Eine gute Wärmedämmung verbessert den Wohnkomfort deutlich und senkt den Energiebedarf eines Gebäudes drastisch. Entscheidend ist, dass sie richtig durchgeführt wird und nicht an Dämmstoff gespart wird. eza! empfiehlt eine Dämmung, die mindestens 20 Zentimeter dick ist, denn die Erfahrungen zeigen, dass eine dickere Wärmedämmung die Kosten nur geringfügig erhöht.
aus alt mach neu
altersgerechtes umbauen wird gefördert
Das ist allen Menschen gemein – sie werden alt. Oftmals passt dann die gegenwärtige Wohnsituation nicht mehr zu den Bedürfnissen. Trotzdem müssen eine Trennung vom gewohnten Umfeld und ein Umzug nicht unbedingt sein: Die KfW-Bank unterstützt Eigentümer und Mieter beim altersgerechten Umbau entweder mittels eines Darlehens oder – wenn Eigenkapital da ist – mit einem fünfprozentigen Investitionszuschuss von bis zu 2.500 Euro pro Wohneinheit. Gefördert werden beispielsweise stufenlose Wege von der öffentlichen Straße bis zum Hauseingang, ein behindertengerechtes Bad und WC oder der Einbau von Aufzügen und Treppenliften. Zusätzlich zu diesen Förderprogrammen können auch die andern Förderprogramme der KfW zur energetischen Modernisierung genutzt werden.
gute energiebilanz macht häuser wertbeständig
Hausbesitzer, die ihr in die Jahre gekommenes Gebäude auf den neuesten energetischen Stand bringen wollen, sollten sich vor dem Beginn der Sanierung Gedanken über die richtige Reihenfolge der Herangehensweise machen. Welche Baumaßnahmen sind besonders sinnvoll? Welche Technik soll zum Einsatz kommen und wo finde ich die richtigen Experten? Alle Fragen, die dabei auftauchen können, beantworten die eza!-Energieberater: von der Heizungserneuerung über die Nutzung von erneuerbaren Energien, die Dämmung von Dach und Wänden bis hin zum Einbau neuer Fenster.
rechnungen für heizung und warmwasser drücken
Sanierungen – egal wie groß das Budget – machen sich schnell in barer Münze bemerkbar. Sie lohnen sich, um sich unabhängiger von den künftigen Entwicklungen der Preise fossiler Energien, also für Gas, Öl oder Strom, zu machen. Eine energieeffiziente Sanierung rechnet sich schon nach wenigen Jahren. Das geht immer schneller, je mehr die Energiekosten steigen.
heute für die zukunft bauen
Wer heute baut oder saniert, sollte nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Standard anstreben, der in wenigen Jahren bereits veraltet sein wird. Der Rat von eza! ist: Bauen Sie heute beim Neubau mindestens ein KfW-Effizienzhaus 70, besser noch ein KfW-Effizienzhaus 55 oder 40, das Sie mit dem Passivhausstandard oder dem Plus-Energie-Haus erreichen. Bei Sanierungen sollten Sie mindestens den Neubaustandard erreichen. Aber da ein paar Zentimeter mehr bei der Wärmedämmung in der Regel keine große Kostensteigerung bedeuten, sollten Hausbesitzer gleich die Standards KfW-Effizienzhaus 85, 70 oder 55 anstreben.
drei gute gründe zum sanieren

Grund Nummer eins: Auch wenn man beim Neubau oder Neukauf sicherlich nicht an einen Auszug denkt: Sollten Sie sich eines Tages doch entscheiden, Ihr Haus zu verkaufen oder zu vermieten, gilt ein geringer Energieverbrauch als wertsteigernd. Zweitens: Ein energetisch sinnvoll modernisiertes Haus bietet einen hohen Wohnkomfort und ein angenehmes und gesundes Wohnklima. Und – drittens: Mehrkosten beim Sanieren kann man gering halten, indem man ohnehin anstehende Modernisierungsarbeiten am Haus mit energiesparenden Maßnahmen verbindet. Denn wenn beispielsweise die Fassade neu verputzt wird, muss ohnehin ein Gerüst aufgestellt werden. Der Aufpreis für eine Wärmedämmung ist dann vergleichsweise niedrig. Wartet man dagegen ab, kann das – schon allein weil erneut ein Gerüst notwendig wird – erheblich teurer werden. .
dem winter trotzen
Hausbesitzer und Mieter können relativ schnell, kostengünstig und einfach etwas tun gegen hohe Heizkosten wegen strenger Winter: Einfache Dämmmaßnahmen an ungedämmten Rohren, Heizungsarmaturen in kalten Kellern oder der Kellerdecke können handwerklich Begabte auch selbst bewerkstelligen. Richtiges Heizen und Lüften und abgedichtete Fenster sollten ohnehin selbstverständlich sein. Eine vierköpfige Familie, die in einem älteren, ungedämmten großen Haus auf 150 Quadratmetern wohnt, bezahlt bis zu 3000 Euro im Jahr an Heizkosten. Bei Fragen zu allen Mitteln zum Senken der Heizkosten hilft die eza!-Energieberatung weiter.
beim neubauen unbedingt an sonne denken
In gut gedämmten Gebäuden mit großen Fensterflächen ist es besonders wichtig, dass die Sonne ihren Beitrag leistet, um das Haus zu erwärmen. Ist ein Neubau raffiniert genug konstruiert und konzipiert, dann liefert Ihnen die Sonne Gratiswärme. Vermeiden Sie also bestmöglich die Verschattungen wichtiger Fensterflächen auf der Südseite durch Nachbargebäude oder höher werdende Bäume. So kann die Wintersonne ungehindert ins Haus. Nur mit Hilfe eines Balkons oder ein überstehendes Dach sollte man diese Seite allerdings wegen der sommerlichen Hitze verschatten. Ebenso brauchen Ost- und Westseite Sonnenschutz.
winterfitnessprogramm – auch fürs zuhause

Höchste Zeit, sich selbst von Kopf bis Fuß winterfit zu machen. Übersetzt aufs Zuhause heißt das: Fitnessprogramm von Dach bis Keller. Denn wer da gewissenhaft ist, spart Geld.
renovieren zum niedrigenenergiehaus
Die Praxis zeigt es: Wer einen Altbau auf den energetischen Stand der Energieeinsparverordnung (EnEV) bringen will, kann mit geringem Zusatzaufwand gleich den Sprung zum Energiesparhaushaus oder Passivhaus tun. Neben einer verbesserten Wärmedämmung sorgt dann eine Komfortlüftung sommer wie winters für ein angenehmes Wohnklima. Zudem wird der Geldbeutel bei den Unterhaltskosten geschont.
der richtige zeitpunkt
Wer über energiesparende Maßnahmen an Gebäuden nachdenkt, sollte die „Ohnehin“-Regel beachten: Stehen ohnehin Arbeiten an Bauteilen oder der Heizungsanlage an, lassen sich Energiesparmaßnahmen ohne weitere Zusatzkosten, wie etwa für den Gerüstaufbau, durchführen.
kfw erhöht zuschüsse für sanierung
Alle, die eine energetische Sanierung ihres Hauses planen, können sich freuen: Die Förderbank KfW hat zum 1. Januar 2012 die Förderbedingungen verbessert. Im Programmteil „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ (Programm-Nummer 430) wurden die Zuschüsse aller Förderstufen um 2,5 Prozent erhöht. Diese Erhöhung gilt auch für Einzelmaßnahmen: Sie wurden bisher mit 5 Prozent bzw. bis zu 2500 Euro je Wohneinheit gefördert, ab sofort mit 7,5 Prozent bzw. bis zu 3750 Euro je Wohneinheit.
förderung immer vorher beantragen
Wer sein Haus energetisch sanieren möchte, der profitiert von Förderungen. Schon Einzelmaßnahmen, die der energetischen Sanierung dienen, werden von der KfW-Bank im Auftrag der Bundesregierung gefördert, wenn die Investitionssumme über 4000 Euro liegt. Wichtig ist: Förderungen der KfW-Bank, egal ob Zuschüsse oder zinsvergünstigte Darlehen, müssen immer beantragt werden, bevor der Auftrag erteilt ist.
wasser
regenwasser in der zisterne sammeln

Kostenbewusste Bauherren oder Hausbesitzer lassen Regenwasser nicht einfach versickern, sondern nutzen es zum Gießen. Ganz bequem lässt sich das Wasser mit Hilfe einer Zisterne sammeln. Über das Dach ablaufende Regenwasser landet in dem Speicher, woraus es sich einfach bei Bedarf in Garten oder Haushalt entnehmen lässt. .
waschmittel mit umweltsiegel entlasten kasse
Waschmittel, Scheuermilch oder Geschirrspülreiniger – fast 1,3 Millionen Tonnen davon verbrauchen die Bundesbürger jedes Jahr. Danach verschwinden sie in der Kanalisation. Was bleibt, sind umweltschädliche Rückstände, teils gewässerbelastende Phosphate und – ein Loch im Geldbeutel. Wer beim Dosieren bewusst mit Dosierbecher oder Spülmittelflasche umgeht und etwa auf Weichspüler beim Waschen ganz verzichtet, entlastet Geldbeutel und Umwelt. Hilfreich um das Mittel mit dem besten Verhältnis zwischen Wascheffizienz, Ökonomie und Ökologie zu kaufen ist auf das europäische Umweltzeichen zu achten.
warmes wasser nie mehr mit strom erzeugen
Ein Siebtel des privaten Stromverbrauchs geht im Schnitt nach Angaben der Elektrizitätswerke Schönau für elektrische Warmwasserbereitung drauf. In diese Berechnung sind aber auch schon diejenigen Haushalte eingeflossen, die ihr Warmwasser via Solarkollektoren oder zum Beispiel Gas und Öl bekommen. Daraus schließt man: Der Stromverbrauch in den Haushalten, die komplett auf Strom setzen, muss noch viel höher sein. Eine schlechte, geld- und energiefressende Lösung also, von der dringend abzuraten ist. Alternativen zur direkten elektrischen Warmwasserbereitung könnten etwa eine solarthermische Anlage, eine Warmwasser-Wärmepumpe oder die Umstellung auf Gas, Holz oder Öl sein.
kalk raus aus dem haus
Kalkbelag auf dem Wärmetauscher oder der Heizschlange lassen den Energieverbrauch in die Höhe schnellen. Auch Solaranlagen können durch verkalktes Wasser in ihrer Energieausbeute erheblich nachlassen. Ein falsches Befüllen der Heizungs- oder Solaranlagen mit verkalktem Wasser kann sich schnell rächen. Also empfiehlt es sich dringend, nicht am falschen Fleck zu sparen und ans regelmäßige Entkalken zu denken.
auch bei wolkigem himmel warmes badewasser

Speziell in den Sommermonaten schaffen es Sonnenkollektoren auf dem Dach im allgemeinen, 100 % des Trinkwarmwassers zu erwärmen. Rechnet man die kalte Jahreszeit ein, so kann man mit einer vernünftig ausgelegten Anlage fast zwei Drittel des Warmwassers allein durch Sonnenkraft bekommen. Unter der Bedingung, dass Ihr Haus eine geeignete Dachfläche bietet. Informieren lohnt sich.
kostet ein wannenbad mehr als eine dusche?
Ganz klar ja. Die Energiekosten für ein Vollbad sind rund doppelt so hoch wie für das Duschen. Eine vierköpfige Familie, die nur noch duscht statt zu baden, kann bis zu 300 Euro pro Jahr sparen.Nähere Informationen dazu gibt es bei den Energie- und Bauberatern von eza! unter 0180/5333522 (12 Cent pro Min.) oder im Internet unter www.eza.eu
steuerung der warmwasserzirkulation
Da sich der Bedarf für Warmwasser in Wohnräumen auf relativ kurze Zeiten beschränkt, stellt eine Zirkulationsleitung einen gewissen Komfort dar. Warmes Wasser ist sofort nach dem Öffnen des Wasserhahns vorhanden. Um jedoch unnötiges Zirkulieren von warmem Wasser und damit unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden, ist eine Steuerung der Zirkulationsleitung notwendig.
elektronische warmwasserbereiter sparen wasser und bieten mehr komfort
Viele elektrische Durchlauferhitzer haben nur zwei Wärmestufen. Ein elektronischer Warmwasserbereiter bietet dagegen mehr Bedienkomfort: Man kann eine exakte Temperatur einstellen - und das Wasser strömt nach nur drei Sekunden in dieser Temperatur aus dem Hahn.
frühlingssonne sorgt für wärme
Jetzt, wenn die Frühlingssonne kräftig scheint, produzieren thermische Solaranlagen wieder jede Menge Wärme. Während aktuell über den Solarstrom heftig diskutiert wird, gerät die Solarthermie bisweilen ein wenig in Vergessenheit. Dabei reduzieren thermische Solaranlagen, die für die Warmwasserbereitung und die Unterstützung der Heizung arbeiten, nicht nur die Energiekosten, sondern entlasten noch dazu den Heizkessel. Denn sie sorgen mindestens von Mai bis September für Warmwasser – und in dieser Zeit kann der Heizkessel komplett abgeschaltet werden.
Speicherwärme nicht zu hoch einstellen
Je höher die Temperatur des Warmwasserspeichers, desto größer sind auch dessen Wärmeverluste. Eine um fünf Grad niedrigere Speichertemperatur senkt die Wärmeverluste um elf Prozent. Es genügt – auch fürs Spülwasser – bei Speichern in Einfamilienhäusern und in Etagenwohnungen die Speicherwärme zwischen 50 und 55 Grad zu halten. Offen liegende, ungedämmte Warmwasserrohre sollten außerdem mit einer Wärmedämmung umhüllt werden.
heizen
stromheizen meiden wo es geht
Mit Strom zu heizen kostet im Schnitt drei Mal so viel wie mit anderen Heizsystemen. Deshalb sollte man geizen, wenn Strom beim Heizen ins Spiel kommt: Heizlüfter, Wärmedecken, Heizstrahler und – natürlich auch Nachtspeicherheizungen sind wahre Geld- und Energieschlucker. Der größte Anteil am Strommix stammt dabei aus nicht-regenerativen Quellen.
richtiges brennmaterial macht holzheizung nachhaltig und kostenattraktiv
Wer Holzheizungen mit dem falschen Brennstoff füttert oder das Feuermaterial nicht optimal oder unvollständig verbrennen lässt, der riskiert damit große Mengen von Luftschadstoffen auszustoßen: Feinstaub oder Kohlenwasserstoffe. Hochwertiges Holz, eine technisch einwandfreie Heizung und die sparsame Nutzung senken die Emissionen durch Holzöfen und -kessel dagegen entscheidend. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und somit heizt es sich damit klimaneutral. Bäume haben das CO 2, das beim Verheizen ihres Holzes ausgestoßen wird, schon längst während ihres Lebenszyklus gebunden.Um den Schadstoff- und Feinstaubausstoß zu reduzieren hat der Bundestag die Immissionsverordnung (BImSchV) novelliert. Das bedeutet strengere Vorgaben für Öfen und Heizungen, in denen feste Brennstoffe, wie etwa Holz, verfeuert werden. Ausgenommen von einer Austausch- bzw. Nachrüstungspflicht sind Grundöfen, Kochherde, Backöfen, Badeöfen und offene Kamine sowie Öfen, die vor 1950 errichtet wurden.
nachtstrom teuer und unattraktiv
Nachtspeicherheizungen und Infrarotstrahler sollten für zukunftsgerichtetes Heizen tabu sein. Denn im Vergleich zu allen anderen Energieträgern schneidet der lange subventionierte und gepriesene Nachtstrom am schlechtesten ab: hinsichtlich Kosten und Verbrauch. Dazu hat die vom Bundesumweltministerium geförderte Klimaschutzkampagne „CO 2 Online“ jetzt ein Beispiel aufgestellt: Die Heizkosten in einem 150 m²-Einfamilienhaus liegen mit Nachtstrom bei 2.700 Euro im Jahr, mit Erdgas oder Heizöl hingegen nur bei 1.800 Euro. Auch die ausgestoßenen CO2-Emissionen dieser Art zu Heizen sind gegenüber Holz, Gas und Öl wesentlich höher. eza! rät dringend zu alternativen Heizsystemen wie Wärmepumpen oder Brennwertkesseln in Verbindung mit Solarthermie.
zugregler im schornstein eingebaut?
Ein Blick in den heimischen Schornstein kann Bares sparen: Ist dort ein Zugregler eingebaut? Sollte das nicht der Fall sein, würde sich diese Investition lohnen. Denn eine solche Klappe kann bei einer einmaligen Investition von 100 Euro bis zu 50 Euro Ersparnis einbringen. Im besten Fall macht sie sich also nach zwei Jahren bezahlt. Das gilt für alle Kessel ausgenommen Brennwertkessel. Diese müssen eingestellt und gewartet werden.
nachts rolläden herunterlassen
Rolläden vor den Fenstern schützen den Raum besser vor Kälte als es jedes Glas kann. Deshalb lohnt es sich Rolläden auch zu nutzen und herunter zu lassen. Erwiesenermaßen kann das eine Heizkostenersparnis von bis zu fünf Prozent ausmachen.
herbstcheck für heizung machen lassen
Bis zu 15 Prozent weniger Heizkosten können Hausbesitzer und Bewohner einsparen – alleine dadurch, dass sie ihre Heizung einem Herbstcheck unterziehen. Dazu gehören die Entlüftung der Heizkörper, verbunden mit einem Check des Anlagendrucks im Heizungssystem (...)
heizung entlüften spart ärger
Bevor die Heizsaison so richtig startet, sollte man alle Heizkörper entlüften. Wenn die Heizkörper gluckern oder nur zur Hälfte warm werden, dann ist die Entlüftung unerlässlich. Das funktioniert mit einem Entlüfterschlüssel: Diesen muss man ansetzen und kann so Luft entweichen lassen. Allerdings sollte man vor dem Entlüften dafür sorgen, dass die Heizungspumpe abgeschaltet ist, damit die Flüssigkeit im Heizkreislauf nicht im Fluss ist. Ob Wasser im Heizkreislauf nachgefüllt werden muss, zeigt das Manometer am Heizkessel. Der Zeiger muss immer im grünen Bereich sein. Das ist wichtig, denn nur ein richtiger Betriebsdruck sorgt für die gleichmäßige Wärmeverteilung.
welcher haustyp soll es sein?
Wer sich mit dem Gedanken trägt zu bauen, sich aber nicht sicher ist, für welchen Typen von Haus er sich erwärmen soll, dem sei zu einem Reihen- oder Doppelhaus geraten. Rein von der Energiebilanz her betrachtet, sind diese allemal sparsamer als freistehende einzelne Häuser. Größer ist manchmal wirtschaftlicher: Vermietete Einliegerwohnungen helfen beim Abzahlen der Kreditsumme.
Weitere Energietipps gibt es bei eza! unter www.eza.eu oder Sie fragen bei Ihrem eza!-Energieberater unter 0831-9602860.
holzpelletsanlagen in erwägung ziehen
Wer mit Holz feuert, heizt klimaneutral. Denn das CO 2, das beim Verheizen des Holzes in die Luft gelangt, haben Bäume vorher gebunden. Gepresstes Holz in Form von Pellets ist besonders effizient. Hackschnitzel-Heizanlagen lohnen sich für größere Gebäude, etwa Mehrfamilienhäuser. Auf Dauer sind sie günstiger als eine Ölheizung. Allerdings sind sie nur unter der Voraussetzung zu empfehlen, dass der Hausbesitzer auf eine effiziente Anlage und einen niedrigen Schadstoffausstoß achtet. Der „Blaue Engel“ kann hierfür als Zeichen wegweisend sein.
brennwertnutzung ist stand der technik
Moderne Gas-Brennwertkessel, wie sie heute handelsüblich sind, nutzen die Abwärme des Wasserdampfs, die bisher völlig ungenutzt an die Umgebung verloren ging, aus. Wasserstoffhaltige Brennstoffe wie Öl oder Gas verbrennen zu CO 2 und Wasser. Seither ging wertvoller heißer Wasserdampf einfach zusammen mit heißen Abgasen durch den Schornstein. Jetzt dagegen macht man sich diese Energie zur Wärmeproduktion zunutze, indem der Kessel die Gase abkühlt. Je niedriger das Temperaturniveau einer Heizung ist, desto besser kann die Abgasabwärme durch den Brennwerteffekt genutzt werden.
wer nicht heizt, riskiert kündigung

Da bei einer komplett unbeheizten Wohnung im Winter Frost- und Schimmelschäden drohen, hat der Vermieter das Recht, einem widerspenstigen Mieter zu kündigen. Der Rechtshintergrund: Wer seine Mietswohnung im Winter partout nicht beheizt, etwa weil er die Wohnung kaum nutzt, verletze seine vertraglichen Pflichten – und zwar schuldhaft und auf nicht unerhebliche Weise, so berichtet das Immobilienportal Immowelt über das Urteil des Landgerichts Hagen. Sparen am falschen Fleck ist also nicht angebracht.
kopf beim heizen einschalten
Egal, um welchen Raum es sich handelt und wie er genutzt wird – ist die Kälte da, dreht manch einer die Heizthermostate rauf bis zum Anschlag. Schlauer, wer mitdenkt und die Raumtemperatur ins Verhältnis dazu setzt, wie er den jeweiligen Raum nutzt. Orientieren kann man sich etwa an folgenden angenehmen Temperaturen: Bewohnte Räume und Kinderzimmer: 20 Grad, im Bad können es ruhig 22 Grad sein. Für Schlafzimmer und Nebenräume reichen 16 Grad.
beim kauf von holzpellets wachsam sein
Achten Sie beim Kauf von Holzpellets auf Qualität. Dabei hilft das DINplus-Norm-Zeichen. Mit dem Lieferanten sollten Sie einige Grundlagen vorab klären: Wie viel müssen Sie auf einmal abnehmen? Sind Transportkosten inklusive? Liefert der Händler bis in den Lagerraum oder nur bis Bordsteinkante? Können Sie Rabatte ausnutzen, indem Sie sich mit Nachbarn zusammentun? Übrigens: Der Mehrwertsteuersatz auf Pellets ist niedriger als der übliche – er beträgt nämlich nur 7, keine 19 Prozent.
keine billigöfen wählen
Wer mit Holz als erneuerbarer Energiequelle heizt, schont das Klima. Denn wenn Holzpellets oder Hackschnitzel verbrennen, stößt das genau so viel CO 2 aus, wie der Baum in seiner Wachstumsphase vorher schon aus der Atmosphäre gebunden hat. Eigentlich. Doch wer auf einen Billigkamin setzt, der setzt dem Klima zu: Einfache Kachelöfen und gewisse Billigmodelle haben einen viel zu geringen Wirkungsgrad und belasten die Luft mit zu viel Feinstaub.
holzheizung regelmäßig säubern und warten
Wer seine Holzheizung falsch oder gar nicht wartet, der setzt dem Klima zu: Verstopfen Rußpartikel den Abzug, entstehen leicht schädliche Abgase. Denn die Sauerstoffzufuhr reicht dann nicht mehr zum „richtig“ vollständigen Verbrennen aus.
jedes grad kostet bares
Einen Unterschied zwischen 20 und 21 Grad Raumtemperatur in Wohnzimmer oder Büro spürt man im Allgemeinen nicht. Wohl aber steigt die für eine solche Änderung benötigte Energiemenge, und zwar pro Grad Raumtemperatur um rund sechs Prozent. Man sollte deshalb genau auf die Einstellung der Heizkörper achten. Weitere Informationen zum Thema Heizung und Lüftung gibt es im Internet unter www.eza.eu oder bei Ihrem eza!-Energieberater unter 0180/5333522 (14 Cent pro Min.).
brennwerttechnik jetzt auch für heizöl
Brennwertkessel konnten kostengünstig bisher nur mit Erdgas betrieben werden. Dank des neuen, schwefelarmen Heizöls ist diese energie- und umweltfreundliche Technik auch mit Heizöl möglich. Bei dieser Methode wird das Rauchgas fast bis auf Umgebungstemperatur abgekühlt.
heizkörper nicht verdecken
Beim Einrichten sollte man stets darauf achten, dass die Heizkörper nicht durch Möbel und Vorhänge verdeckt werden. Nur so kann sich die Wärme ungehindert im Raum verteilen, und es kommt nicht zum Wärmestau. Weitere Informationen zum Thema Heizung gibt es im Internet unter www.eza-allgaeu.de oder bei Ihrem eza!-Energieberater unter 0180/5333522.
hat es auswirkungen auf die heizkosten, wenn ich heizkörper abdecke oder zustelle?
Ja. Sie sollten der Wärme nicht den Weg versperren. Vorhänge, ungünstig gestellte Möbel und die Trockenstangen, die man zum Wäschetrocknen auf die Heizkörper stellt, können bis zu 20 Prozent der Wärme schlucken - Wärme, die in der Wohnung dann fehlt und unter großem Energieaufwand von den Heizkörpern nachproduziert werden muss.
heizen mit holzpellets

Hätten Sie’s gewusst? 2,3 Kilogramm Holzpellets haben die gleiche Heizleistung wie ein Liter Erdöl, erzeugen aber 80 Prozent weniger CO2 und keine Schwefeldioxide. Moderne Holzpelletsheizungen haben zudem den gleichen Bedienkomfort wie Öl- oder Gasheizungen. Das Brennmaterial wird im Tankwagen angeliefert und vollautomatisch in den Brenner befördert.
wärmepumpe feine sache – aber bedingungen müssen passen
Ob eine Wärmepumpe effizient ist, hängt im Wesentlichen von den Rahmenbedingungen ab. Das heißt, Voraussetzung für einen effizienten Betrieb sind ein Heizsystem mit niedriger Vorlauftemperatur wie bei einer Fußbodenheizung und die passende Wärmequelle, zum Beispiel Erdreich oder Grundwasser. Eine Luftwärmepumpe hingegen erreicht sehr oft nicht die versprochenen Arbeitszahlen und kann damit im Betrieb zur teuren Stromheizung werden.
heizen mit hilfe einer wärmepumpe
Wärmepumpen sind bei modernen, gut wärmegedämmten Gebäuden eine gute Alternative zu konventionellen Heizungen.Wärmepumpen entziehen einer Wärmequelle – Grundwasser oder Erdreich sind dafür am besten geeignet – Energie um sie zum Heizen zur Verfügung zu stellen. Besonders geeignet für diese Art zu heizen sind Flächenheizungen wie etwa die Fußbodenheizung.
zentralheizung auch mit holz
Bei Holzheizungen, die sich auch als zentrale Heizanlagen eignen, unterscheidet man zwischen automatischen und manuell befüllbaren Anlagen. Automatisch arbeiten Pelletsheizungen und Hackschnitzelanlagen. Pelletsanlagen eignen sich auch für kleinere und mittlere Wohngebäude. Hackschnitzelanlagen sind vor allem für große Gebäude und Nahwärmenetze ausgelegt. Der Komfort bei den manuell zu beschickenden Stückholz-Kesseln ist gegenüber früheren Anlagen deutlich gestiegen.
heizkörper am richtigen platz
Die meisten Heizkörper werden unterm Fenster eingebaut, um Bereiche mit kalter Luft zu vermeiden. Wichtig ist hierbei nur, dass die Außenwand, vor der die Heizung steht, nicht zu dünn ist. Sonst geht viel Heizwärme verloren. Dämmstoff-Platten, die an der jeweiligen Wand verlegt werden, schaffen Abhilfe. Es sollte jedoch ein Luftspalt zwischen Heizkörper und Dämmplatte bleiben.
heizungssteuerung optimal einstellen

Der effiziente Betrieb der Heizanlage wird maßgeblich von der Steuerung beeinflusst. Doch die Steuerungen sind oftmals nicht oder nur unzureichend programmiert oder die vielfältigen Möglichkeiten werden einfach nicht genutzt. Als Nutzer sollte man sich genau erkundigen, welche Potenziale in der modernen Heizungsanlage schlummern. .
was bedeuten die ziffern auf meinem thermostatventil am heizkörper?
Üblich ist eine Skala mit Ziffern von 1 bis 5. Jede Ziffer steht für eine bestimmte Raumtemperatur. Die Heizung reguliert automatisch nach, um diese Temperatur auf Dauer zu halten. Nicht sinnvoll ist es also, das Thermostat auf Maximum zu stellen, um eine Wohnung schnell aufzuheizen. Dadurch werden die Räume nur überheizt. Eine kühle Wohnung wird auch bei einer mittleren Stellung genauso schnell wieder warm.
nicht nur abgasverluste kommen teuer
Mancher Besitzer einer älteren Heizungsanlage freut sich, dass sein Gerät immer noch die vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwerte für die Abgasverluste einhält und somit auch weiterhin seinen Dienst tun kann. Vergessen wird dabei aber oft, dass ein schlecht wärmegedämmter und überdimensionierter Heizkessel älteren Baujahres ein Energieverschwender sein kann. Denn neben den Abgasverlusten sorgen auch Abstrahl- und Betriebsbereitschaftsverluste für unnötigenBrennstoffverbrauch.
heizanlagen regelmäßig warten lassen
Wenn Sie Ihren Kessel jetzt vor dem Winter reinigen und einstellen lassen, sollten Sie versuchsweise die Heizungsumwälzpumpe eine Stufe tiefer stellen, da die volle Pumpenleistung in der Regel nicht benötigt wird. Die Differenz zwischen Vor- und Rücklauf sollte nicht weniger als fünf Grad betragen. Bei einer neuen Heizung sollten sie eine drehzahlgeregelte Umwälzpumpe verlangen. Dadurch können Sie spürbar Strom sparen. Weitere Informationen zum Thema Heizung gibt es im Internet unter www.eza.eu oder beim eza!-Energie- und Bauberater unter Telefon 0180/5333522 (14 Cent/Min.).
stromsparen
alle stromsparkniffe im folgenden zusammenfasst

a+++ für besonders energieeffiziente geräte
Große Haushaltsgeräte wie Kühlschrank oder Wäschetrockner sind für rund 50 Prozent der Stromkosten in privaten Haushalten verantwortlich. Wer alte Geräte gegen moderne, energieeffiziente Modelle austauscht, kann seine Kosten für Strom und Wasser deutlich senken. Orientierung bietet beim Kauf das EU-Label. Seit Ende 2010 kann dabei für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler das Label mit der höchsten Energieeffizienzklasse A+++ verwendet werden. Es zeigt dem Verbraucher auf einen Blick, welche Geräte mit besonders wenig Strom auskommen.
neues label für fernsehgeräte
Wer ein neues Fernsehgerät kaufen möchte, der kann bald auf einen Blick erkennen, wie viel Strom ein Modell verbraucht. Denn ab 30. November müssen europaweit alle Neugeräte mit einem neuen EU-Energielabel ausgezeichnet werden. Für Verbraucher lohnt es sich auf jeden Fall, auf die Energieeffizienz eines Fernsehgeräts zu achten: Nach Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) lassen sich bis zu 70 Prozent Stromkosten vermeiden, wenn man sich für ein energieeffizientes Gerät der Klasse A entscheidet. Auf die Technik kommt es dabei weniger an – sowohl LCD- als auch Plasmafernseher haben sich gleichermaßen etabliert. Der Verbraucher sollte also beim Kauf in erster Linie auf die Bildqualität und die Energieeffizienz achten. Das EU-Label für Fernsehgeräte ähnelt dem Etikett, das Verbraucher von Haushaltsgroßgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine bereits kennen.
energetischer frühjahrsputz
Der Winter ist endgültig vorbei und damit ist es Zeit für den Frühjahrsputz. Warum dabei nicht einen besonderen Blick auf das Thema Energieeffizienz richten? Zum Beispiel lohnt es sich, auch Elektrogeräte einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Staubschichten sind hier richtige Energiefresser. Das gleiche gilt für Staubmäuse im Wäschetrockner oder Spinnweben hinter dem Kühlschrank. Wer sowieso schon dabei ist, sich seiner Elektrogeräte anzunehmen, der kann auch gleich nachmessen, wie viel Strom Wasserkocher, Fernseher und Co. der Steckdose entziehen. Bei eza! kann man sich ein Strommessgerät ausleihen. Das könnte ein Ansporn dafür sein, künftig öfter mal den Stecker ganz zu ziehen oder Steckerleisten anzubringen. Beim Lampen-Abstauben werden alte Glühbirnen am Besten gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Und noch ein Tipp: mit Putz- und Geschirrspülmittel sparsam umgehen. Das entlastet Geldbeutel und Umwelt.
bürogeräte ausschalten
Wer viel am Computer sitzt, sollte daran denken, sein Gerät auszuschalten oder zumindest in den Ruhezustand zu versetzen, wenn er Pausen macht. Das lohnt sich schon ab Arbeitspausen von 15 Minuten, zum Beispiel in der Mittagspause. Drucker, Scanner und Lautsprecher sollten ebenfalls ausgeschaltet werden, wenn sie gerade nicht benutzt werden. Denn im Bereitschaftsmodus sind diese Geräte richtige Stromfresser. Energie sparen kann man auch bei der Internetnutzung – DSL-Modems können 100 kWh pro Jahr Strom verbrauchen. Am Besten DSL-Modems mit einem Schaltaufsatz für die Steckdose oder einer Steckerleiste vom Netz trennen, wenn sie nicht gebraucht werden. Das geht aber nur, wenn nicht gleichzeitig über den DSL-Anschluss telefoniert wird.
hocheffizeinte umwälzpumpe
Wer seine alte Heizungsumwälzpumpe gegen eine so genannte Hocheffizienzpumpe austauscht, spart jede Menge Energie. Man könnte sogar ein bis zwei Atomkraftwerke stilllegen, wenn man alle veralteten Pumpen in Deutschland austauschen würde. Für den Einzelnen bedeutet der Umstieg auf eine hocheffiziente Umwälzpumpe mit dem Energielabel A auch eine beachtliche finanzielle Ersparnis von rund 150 Euro Stromkosten im Jahr. Die Leistungsaufnahme gegenüber einer gewöhnlichen Umwälzpumpe liegt anstatt bei 40 bis 100 Watt bei nur 5 bis 30 Watt. Technisch veraltete Umwälzpumpen gehören wie Kühlschrank, Elektroherd und Wäschetrockner zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt.
auf gasherd energieeffizienter kochen als auf elektroherd
Der Vergleich zwischen den beiden gängigsten Herdarten – Elektro- und Gasherd ergibt folgende Ergebnisse: Energieeffizienter in Bezug auf die Primärenergie und zugleich kostensparender kocht es sich auf einem Gasherd. Das geht aus Berechnungen von eza! und dem Bund der Energieverbraucher hervor. Betrachtet man die Kosten, bezahlt, wer mit Gas kocht nur halb so viel wie derjenige, der seine Suppe auf einem Ceranherd kocht. Um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen verbraucht ein Gasherd rund ein Drittel weniger an Primärenergie als ein Elektroherd: Beim Gasherd sind es 0,24 Kilowattstunden, beim Elektroherd 0,39 Kilowattstunden. Hinzu kommt, dass eine Gasflamme im Gegensatz zum Elektroherd punktgenau genau dann Energie abgibt, wenn sie gebraucht wird. Beim Elektroherd entstehen fast immer Restwärmeverluste.
lichterzauber guten gewissens genießen - wenn mit bedacht verwendet
In der dunklen Jahreszeit muss auch ein energie- und kostenbewusster Mensch keineswegs Verzicht auf stimmungsvolles Licht üben. Denn adventlich-weihnachtliche Lichterketten im Vorgarten oder in der Wohnung schmälern die Familienkasse nicht wesentlich. Allerdings gilt das nur unter der Bedingung, dass beim Einkauf auf bestimmte Kriterien geachtet wird: Leuchtdioden schneiden laut eza! mit der besten Energiebilanz ab: Eine LED-Kette verbrauchte im eza!-Test 3,2 Kilowattstunden zwischen dem 1. Advent und dem Dreikönigstag. Ausgehend vom Strompreis von 27 Cent pro Kilowattstunde ist das nicht einmal ein Euro. Die Finger lassen sollten Weihnachtseinkäufer hingegen dringend von Lichtschläuchen. Diese schlucken laut eza! mit rund 60 Kilowattstunden nämlich so viel Strom wie ein Kühlschrank der Klasse A ++in einem ganzen Jahr.
kühlschrank nie auf hochtouren laufen lassen
Wenn nicht gerade eine frische Erdbeerroulade schnell herunterkühlen soll, damit die Füllung nicht herausläuft – dann gilt generell: Ein Kühlschrank muss nie auf Hochtouren laufen. Das frisst völlig unnötigerweise Strom. Lebensmittel halten sich bei nicht ganz so kalten Temperaturen ebenso gut. Sie entfalten obendrein ihr Aroma viel schneller und besser beim Verzehr. Fleisch, Wurst oder Eier sind in den kühleren oberen Regionen besser aufgehoben, Gemüse ganz unten im Extra-Gemüsefach.
raffinierte solardachfenster einbauen
Dachfenster, die über Kopfhöhe liegen, lassen sich entweder mittels eines Stabes öffnen und schließen oder inzwischen auch mit Hilfe von Sonnenstrom: Ein in das Dachfenster integriertes Photovoltaikmodul speist die Stromversorgung des ferngesteuerten und auch programmierbaren Fensters – oder auch eines Rolladens für den sommerlichen Wärmeschutz. Das kabellose Set lässt sich auch nachrüsten.
erste diagnose: strommessgeräte zum ausleihen
Toaster, Deckenfluter, Wasserkocher oder Stereoanlage – wer selbst mal nachmessen möchte, wie viel Strom diese und andere Haushalts- und Unterhaltungsgeräte der Steckdose entziehen, der kann sich bei eza! ein Strommessgerät ausleihen. Das könnte ein erster Schritt zum bewussteren Umgang mit Energie sein – ohne jeglichen Komfortverlust. Die eza!-Energieberater geben gerne entsprechende Tipps zum Eindämmen zu hoher Stromkosten. Die Strommessgeräte händigen die eza!-Energieberater gegen eine geringe Kaution aus.
weihnachtsplätzchen kalorienreich – dafür energiearm
Vorbei die Zeiten, in denen jedes Plätzchenblech einzeln gebacken werden musste. Mit den modernen Backöfen können Sie mehrere gleichzeitig backen – indem man die Umluftfunktion wählt. Die ist viel effizienter als Backen mit Ober- und Unterhitze. Auch, weil eine um 20 bis 30 Grad niedrigere Backtemperatur bei Umluftfunktion reicht. Vorheizen ist unnötig, auch wenn manches Backrezept dazu rät. Dadurch verbrauchen Sie bis zu 20 Prozent weniger Energie.
beim geschenkekauf auf energieeffizienz achten
Weihnachtszeit ist Geschenkezeit: Wer seinen Liebsten mit Elektrogeräten eine Freude machen möchte, der sollte auf die Energieeffizienz achten. Fernsehgeräte zum Beispiel sind seit einigen Wochen mit einem EU-Energielabel ausgestattet, das auf einen Blick zeigt, ob das Gerät ein Stromfresser ist oder nicht. Achtung: Auch die Bildschirmgröße spielt eine Rolle. Hat man zwei Geräte mit der Effizienzklasse A zur Auswahl, so sollte man bedenken, dass der Fernseher mit dem größeren Bildschirm mehr Energie verbraucht. Auch wer praktisch denkt und ein Haushaltsgerät wie einen Wäschetrockner zum Christbaum stellt, kann sich am Energielabel orientieren. Die höchste Effizienz haben Geräte der Klasse A+++. Und für alle, die ganz besonders umweltfreundlich schenken wollen, gibt es jede Menge pfiffige Ideen: Zum Beispiel einen solarbetriebenen Milchaufschäumer.
strom vom dach bringt doppelt geld
Wer sich eine Photovoltaikanlage auf’s eigene Dach baut und den erzeugten Sonnenstrom auch selbst nutzt, der hat doppelt gut lachen: Denn seit diesem Jahr gibt es auch Geld für selbstverbrauchten Strom aus Eigenproduktion. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verpflichtet Netzbetreiber generell, Stromerzeugungsanlagen die regenerative Energien nutzen, vorrangig an ihr Netz anzuschließen und den erzeugten Strom bevorzugt abzunehmen. Für selbst verbrauchten, nicht eingespeisten Solarstrom werden zur Zeit 25,01 Cent/kWh vergütet (Stand Herbst 2009). Auch mit dem neuen Satz ab 2010 lohnt sich das weiterhin. Die Mindestvergütungen sind für neu in Betrieb genommene Anlagen in der Regel für mindestens 20 Jahre zu zahlen.
kaputte energiesparlampen nie aufsaugen
Sollte eine Energiesparlampe zu Bruch gegangen sein, dann dürfen Sie nie zum Staubsauger greifen. Denn das Quecksilber, ein flüchtiges Schwermetall im Kern der Lampe, würde auf diese Weise noch viel feiner in der Luft verteilt und gelangte in Atemwege und Lunge. Am besten sollte man Lampensplitter mit Hilfe eines Pappstücks auf ein Stück Papier kehren und damit in einen verschließbaren Glasbehälter bugsieren. Diesen Behälter beschriftet bei der nächsten Sammelstelle abgeben. Den Boden wischt man am besten nass und lüftet dann einige Zeit gut durch, ohne selbst im Raum zu sein.
energietipp als pdf zum download (29 kb)
leerer kühlschrank verschwendet energie
Grundsätzlich gilt bei Kühlschränken und Co, die Energieeffizienzklasse A +++ anzustreben. Dafür lohnt es sich in den meisten Fällen, den alten zu ersetzen. Wer mittels seines Kühlschrankes darüber hinaus Energiekosten sparen will, spart am besten nicht beim Lebensmitteleinkauf: Zu mindestens zwei Dritteln sollte der Kühlschrank voll sein. Wenn Sie die allerdings herausholen, dann am besten gleich alle Backzutaten auf einmal, nicht häppchenweise.
kaffeewarmhalten kostet richtig geld

Wer gerne heißen, aromatischen Kaffee mag, sollte ihn nach dem Aufbrühen sofort trinken oder in eine Isolierkanne umfüllen. Denn mehr Strom als beim Kaffeekochen verbraucht, wer ihn auf der Wärmplatte der Kaffeemaschine warm hält. Nach Recherchen der Zeitschrift „Haus und Energie“ und der Stiftung Warentest bezahlt derjenige, der Kaffee auf diese Weise warm hält, bis zu sieben Euro im Jahr für Kaffee mit Aromaverlust.
espressomaschinen ganz ausschalten
Espressoautomaten brauchen oft auch in ausgeschaltetem Zustand Strom, solange diese an das Netz angeschlossen sind (oft sind es die Geräte, die mit kleinen druckempfindlichen Schaltern ausgeschaltet werden). Sollten Sie eine solche Maschine haben, dann prüfen Sie den Standby-Verbrauch mit einem Strommessgerät. Dies können Sie sich z.B. bei eza! ausleihen. Die hier durch Standby-Vermeidung gesparten Kosten liegen im Durchschnitt bei 5-10 Euro im Jahr.
energiesparlampen unbedingt zur sammelstelle
Niemals in den Hausmüll oder den Altglascontainer, sondern immer zur speziellen Sammelstelle gehören ausgemusterte Energiesparlampen. In der Regel sind das die Wertstoffhöfe vor Ihrer Haustür. Dort nimmt man Ihnen den Sondermüll kostenlos ab. Energiesparlampen haben einen giftigen Kern aus Quecksilber. Das beeinträchtigt das Umfeld während der Nutzungsphase in keinster Weise. Werden sie jedoch nicht fachgerecht recycelt, stellen die Stromsparer ein Umweltrisiko dar. Der Handel ist nicht zur Rücknahme verpflichtet…
gartenlicht von der sonneninsel
Nein, mit Mallorca hat diese Art der Sonneninsel nichts zu tun: Für Schrebergärten gibt es sogenannte Insel-Solaranlagen im Handel. Sie laden sich tagsüber eigenständig auf. Je nachdem wie viel Sonne den Tag über schien, leuchten sie dann bis gen Morgen, wenn die letzten Gartenpartygäste heimkehren; nämlich bis zu zwölf Stunden lang.
glühbirnen bloß nie in altglascontainer

Wer seine kaputten Glühbirnen entsorgt, sollte dabei niemals erwägen, sie in einen Altglascontainer zu werfen. Das wäre falsch verstandenes Recycling. Besser ist in dem Fall der Hausmüll. Denn die feinen Drähte im Inneren der Birnen dürfen nicht in die Zerkleinerungsanlagen der Glasaufbereitung geraten. Diese Drähte wieder vom Rohstoff, dem Glas, zu trennen, ist nämlich unmöglich.
im urlaub stecker ziehen
Das Einsparpotenzial deutscher Privathaushalte ist groß: Würden die rund 39 Millionen deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichten, könnten sie zusammen knapp 240 Millionen Euro einsparen.Werden Fernseher, HiFi und Co. nicht direkt am Gerät ausgeschaltet, verbleiben sie im Stand-by-Modus. Diese Funktion ermöglicht zwar eine schnelle Inbetriebnahme, verbraucht aber unnötig Strom.
vor dem urlaub an den stromverbrauch denken
Die Sommerferien sind da und für viele heißt es wieder: Koffer packen und ab in den Urlaub. Aber bevor man die eigenen vier Wände verlässt, sollte man nicht vergessen, noch einmal mit kritischem Blick Zimmer für Zimmer zu durchkämmen. Wo kann man während seiner Abwesenheit Strom sparen? Elektrogeräte sollten komplett vom Netz getrennt werden, um Standby-Verluste zu vermeiden – also Stecker ziehen oder die Steckerleiste ausschalten. Dabei auch an Radio und Fernseher denken! Mit etwas Planung lassen sich die Vorräte im Kühlschrank vor dem Urlaub komplett aufbrauchen. So kann der Kühlschrank – ein echter Stromfresser – ebenfalls ausgesteckt werden.
akkubetrieb nur in ausnahmefällen
Vom Netz unabhängige Elektrogeräte wie Akku-Schrauber, elektrische Zahnbürsten, Rasierapparat und viele andere mehr müssen am Stromnetz aufgeladen werden. Oft werden Akkus aber zu früh und zu lange geladen. Durch unvollständige Entladung und Ladung der Akkus addieren sich die Energieverluste im schlechtesten Fall auf bis zu 95 Prozent der eingesetzten Energie. Verzichten Sie deshalb möglichst auf den Einsatz von Akkus, wenn Sie ein Gerät auch über die Steckdose betreiben können. Nutzen Sie den Akkubetrieb nur dann, wenn Sie tatsächlich mobil ohne Stromanschluss unterwegs sind.
musik kann teuer werden…
Mit ein paar einfachen Grundprinzipien muss gute Unterhaltung nicht teuer zu stehen kommen: Schaltet man die HiFi-Anlage direkt am Gerät richtig aus und nicht nur auf Standby-Betrieb, spart das unter Umständen zig Wattstunden ein.

unauffälligen stromschluckern saft abdrehen
Das Ladegerät, an das Sie Ihr Handy vielleicht anstecken, wenn Sie von der Arbeit oder vom Einkaufsbummel nach Hause kommen, ist ein Stromverbraucher. Und zwar nicht nur dann, wenn Ihr Handy über Nacht geladen wird. Diese Ladestationen ziehen ständig Strom, auch wenn sie leer sind.
bei leuchten ist längst nicht alles gold was glänzt
Schickes Design und peppige Formen sind die eine Sache. Wer Energie und Geld sparen möchte, lässt sich beim Einkaufsbummel durchs Möbelhaus aber besser nicht blenden.
faxgeräte mit sleep-funktion kaufen
Faxgeräte lassen sich nicht vollständig vom Netz trennen, da die Geräte eingehende Meldungen erkennen sollen. Den größten Energieverlust durch Bereitschaftshaltung (Stand-by-Modus) verursacht dabei das Netzteil der Geräte. Beim Neukauf sollten sie ein Gerät mit Sleep-Modus bevorzugen.
staubmäuse als stromfresser

Echte Stromfresser sind Staubschichten an und in Elektrogeräten. Bei Kühl- und Gefriergeräten sollten die Gitter auf der Rückseite deshalb regelmäßig entstaubt werden. Das Gleiche gilt für die Staubmäuse, die sich immer wieder im Wäschetrockner verstecken.
trockner sind stromfresser
Wäschetrockner gelten als Geräte mit hohem Energieverbrauch. Moderne Wäschetrockner sind bisher fast ausschließlich in der EU-Label-Kategorie C oder schlechter auf dem Markt. Das Label A erreichen nur wenige Geräte mit einer besonderen Technik.

Ein Albtraum – ständig unter Spannung stehen zu müssen. Was für sie undenkbar ist, muten viele aber ihrem Telefon zu und strapazieren im Endeffekt sich und ihre Haushaltskasse: die Basisstation schnurloser Telefone steht nämlich ständig unter Strom. Egal, ob gerade jemand telefoniert oder nicht.
sauberkeit in der küche zahlt sich aus
Ein geputzer Kühlschrank zahlt sich auf dem Energiesparkonto in Euros aus: Lüftungsgitter und Wärmetauscher sollten Sie öfter in den Wohnungsputz mit einbeziehen, damit Staub und Schmutz keine Chance haben. Außerdem die Dichtungen regelmäßig prüfen.
der kühlschrank mag's kalt
Im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe soll es natürlich kalt sein. Doch auch „drumherum“ bevorzugen diese Geräte niedrige Temperaturen. Sie können so energiesparend ihre Innentemperatur erreichen. Stellen Sie Ihr Kühl-Gerät deshalb an einen möglichst kalten Platz – also nicht direkt neben den Herd, die Heizung oder in die Sonne.
sparen mit kühlschrank und co
Wussten Sie, dass etwa ein Drittel des privaten Stromverbrauchs auf Kosten von Kühlschrank und Co. geht? Die so genannte Weiße Ware birgt also ein erhebliches Einsparpotenzial. Achten Sie deshalb beim Kauf neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch auf die Energieeffizienz der Geräte.
wärmedämmung als hitzeschild
Klimageräte gibt es schon ab knapp 300 Euro. Dafür haben sie einen großen Stromhunger. Ein Gerät mit etwa 2600 Watt kann bis zu sechs Euro Stromkosten pro Tag verursachen. Eine gute Wärmedämmung im Dachbereich rechnet sich hier allemal. Sie hilft nicht nur im Winter die Räume angenehm warm zu halten, sondern sie schützt im Sommer auch die darunter liegenden Räume vor der Hitze. energietipp als pdf zum download (28 kb)
waschmaschine immer voll auslasten
Wer seine Waschmaschine immer gut befüllt, kann Strom sparen – denn jeder Waschgang kostet Energie. Je seltener man die Maschine also anschalten muss, desto besser für Geldbeutel und Umwelt. In der Regel genügt es außerdem, die Wäsche bei 30 bis 40 Grad zu reinigen. Moderne Waschmittel erfüllen auch bei niedrigen Temperaturen die hygienischen Anforderungen und machen dem Schmutz den Garaus. Beim Kauf einer neuen Waschmaschine empfiehlt es sich, auf die Effizienzklasse A+++ zu achten. Und: Je besser die Schleuderwirkung, desto weniger Strom benötigt hinterher der Wäschetrockner beim Trocknen der Wäsche.
der richtige umgang mit akkus
Akkus können ein sinnvoller Ersatz für herkömmliche Batterien sein. Um Akkus effizient nutzen zu können, empfiehlt es sich, sie sofort zu laden, wenn sie erkennbar schwächeln. Sonst riskiert man, dass die Mindestspannung unterschritten und der Akku zerstört wird. Sind die Akkus geladen, sollte das Ladegerät vom Netz genommen werden, sonst zieht es weiter Strom. Akkus lohnen sich nur, wenn sie regelmäßig in Betrieb sind: Lagert man volle Akkus, entladen sie sich selbst. Ständiges Laden vertragen sie besser als nutzloses Herumliegen. Und noch ein Tipp: Nickel-Metallhydrid-Akkus bevorzugen. Die kosten zwar mehr und machen bei Kälte schneller schlapp als Nickel-Cadmium-Zellen, aber sie sind leistungsstärker und weniger umweltschädlich.
mobilität
energiesparend klimafreundlich unterwegs - garantiert mit diesen tipps

skiständer nach der tour gleich wieder abnehmen
Jeder Widerstand am Auto erhöht den Spritverbrauch. Deshalb lohnt sich die Mühe Skiständer nach dem Wochenendausflug etwa gleich wieder abzumontieren. Denn ansonsten kostet das für alle kommenden Fahrten laut Vergleichstests bis zu zwölf Prozent mehr Sprit.
mobil im und in den urlaub
Wer das individuelle private Reisen zu sehr liebt, als dass er im Urlaub darauf verzichten wollte oder wer im Urlaub nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sein will, der sollte eine Variante mit in seien Reiseplanungen einbeziehen: Den Autozug…Das spannende Intermezzo bietet obendrein geplagten Eltern den angenehmen Nebeneffekt, dass aus quengeligen Kindern angenehmeReisegefährten werden…
fahrrad konkurrenzlos
Das schafft kein anderes Verkehrsmittel – nicht mal Carsharingkonzepte: Mit null Emissionen ist das Fahrrad Mobilitätskönig auf kurzen Strecken. Damit wird es etwa für den Weg zur Arbeit hochattraktiv. Auch innerhalb der Unternehmen sollten Führungskräfte erwägen, die perfekte Kombination aus Klimaschutz und Gesundheitsförderung in die betrieblichen Abläufe einzubinden.
erdgasantrieb als alternative
Wer sich ohnehin ein neues Auto zulegt, der sollte sich ernsthaft die Alternative zum herkömmlichen Verbrennungsmotor überlegen: einen Erdgasantrieb. Das macht sich mit mehr Geld in der Haushaltskasse, dafür weniger CO 2 in der Atmosphäre und Stickoxyden in der Umgebungsluft bemerkbar.
leichtlauföl trägt zum spritsparen bei
Wer sein Auto mit qualitativ hochwertigem Leichtlauföl versorgt, kann damit bis zu 4 % Sprit jedes Jahr einsparen. Mit einer angenommenen Jahresleistung von 15 000 gefahrenen Kilometern bedeutete das rund 70 Euro mehr in der Haushaltskasse. Achten Sie beim Kauf darauf: Diese Berechnung geht von einem Öl mit der SAE-Klassifikation beziehungsweise 0W-40 oder 5W -40 aus.
ernährung
genuss aus küche und keller - mit gutem klimagewissen

pfanne statt backofen
Bereitet man Speisen zu, die man wahlweise in der Pfanne oder im Backofen fertig garen kann, sollte der Energiebewusste die Pfanne herausholen. Denn das spart – etwa beim Braten von frischem Fisch – die Hälfte an Energie ein. Außer Gebäck sollte der Backofen nur größeren Fleischstücken vorbehalten sein.
weihnachtsplätzchen zwar kalorienreich aber energiearm
Vorbei die Zeiten, in denen jedes Plätzchenblech einzeln gebacken werden musste. Mit den modernen Backöfen können Sie mehrere gleichzeitig backen – indem man die Umluftfunktion wählt. Die ist viel effizienter als Backen mit Ober- und Unterhitze. Auch, weil eine um 20 bis 30 Grad niedrigere Backtemperatur bei Umluftfunktion reicht. Vorheizen ist unnötig, auch wenn manches Backrezept dazu rät. Dadurch verbrauchen Sie bis zu 20 Prozent weniger Energie.
herdplatte muss zum topf passen wie topf zum deckel
Töpfe oder Pfannen sollten keinesfalls kleiner als die Herdplatte sein, auf der sie stehen. Denn durch ungenutzte Herdflächen geht viel teuer erkaufte Wärme verloren. Ebenso muss auch der Deckel zum Topf passen. Denn sonst verbraucht man dreimal so viel Energie wie mit dem richtigen. Der Koch sollte daran denken die Kochfläche oder Herdplatte frühzeitig abzuschalten. Denn oftmals reicht die Wärme zum Fertiggaren völlig aus.
essen von vor der haustür energieeffizient
Wer selbst Obst und Gemüse im Garten vor dem Haus anbaut, der spart nicht nur tonnenweise CO2 durch wegfallende Transportwege quer über den Globus ein, sondern selbst auch richtig Geld. Außerdem schmeckt eine selbstgeerntete Gurke doch schon rein subjektiv immer besser als die aus dem Supermarkt. Und – rein objektiv gehen Sie so sicher, keine Spritzmittel mitzuessen.
allgäuer käs schlägt überseeananas…
Der Apfel von heimischen Streuobstwiesen schlägt die Flugananas aus Ghana. Argentinische Lammkeule unterliegt Allgäuer Rindfleisch vom Bauer von nebenan. Essen von vor der Haustür ist die klimafreundlichste Variante, sich zu ernähren. Von ernährungsphysiologischen Aspekten wie Vitamingehalt und Qualität mal ganz abgesehen. Klimafreundlicher Genuss liegt so nah…
erst sprudeln lassen, dann salzen
Die meisten Kochrezepte führen den Hobbykoch in die Irre: Unter Punkt Eins steht doch meist so etwas wie „geben Sie die Nudeln/ Reis/ Broccoli…in gesalzenes kochendes Wasser“. Also setzt er Wasser auf, salzt es und bringt es dann zum Kochen. Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Die kostet aber mehr Zeit und mehr Geld als nötig: Setzt man zuerst kaltes Wasser pur auf, bringt es zum Kochen und Sprudeln und fügt dann erst Salz zu, spart das Energie.
beim pastakochen öfter mal an den wasserkocher denken
Wer sich nach einem langen Arbeitstag einfach schnell ein paar Spaghetti kochen will, dessen Geduld wird am längsten mit dem Warten strapaziert. Nicht mit diesem Energietipp:
wunderwaffe schnellkochtopf
Für Lebensmittel, die beim Garen in einem normalen Topf 20 Minuten und länger benötigen, lohnt sich der Einsatz eines Schnellkochtopfs. Er ist nicht nur ein wahrer Energieeffizienz-Meister: neben einer 30-prozentigen Stromersparnis spart er auch bis zur Hälfte der Zeit.
energieschlau kaffeekochen
Cappuccino, Cafe Latte, Espresso – auch nördlich der Alpen ist der italienische Kaffeegenuss immer beliebter. Für die Zubereitung werden häufig Espressomaschinen mit integriertem Mahlwerk und Milchaufschäumer verwendet – diese sind leicht zu bedienen, verursachen jedoch bis zu 60 Euro Stromkosten im Jahr. Grund dafür ist vor allem der Energieaufwand für die Wassererwärmung. Einige Espressomaschinen halten in ihrem Tank ständig warmes Wasser bereit. Dies ist nicht unbedingt notwendig. Um unnötige Stromkosten zu vermeiden, sollte die Maschine nach Gebrauch immer abgeschaltet werden. Nähere Informationen dazu und mehr Energiespartipps gibt es imInternet unter www.eza.eu.
kühlschrank richtig nutzen
Auf den Inhalt kommt es an: Ein 200-Liter-Kühlschrank, der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht unnötig viel Strom. Das Gleiche gilt für ein leeres 4-Sterne-Gefrierfach. Überlegen Sie deshalb beim Kauf eines Kühlschranks, ob Sie ein integriertes Gefrierfach benötigen – vor allem, wenn Sie schon eine Gefriertruhe besitzen.
wie kalte herdplatten eintöpfe heiß machen und obendrein nichts anbrennt
Wer sich einen neuen Herd zulegt, holt sich am besten die effizienteste Variante: einen Herd mit den mittlerweile gängigen Glaskeramikkochfeldern und – der sogenannten Induktionstechnik.
kühlschrank nie auf hochtouren laufen lassen
Wenn Sie nicht gerade die Erdbeerroulade schnell herunterkühlen müssen, damit Ihnen die Füllung nicht davonläuft – dann gilt generell: Ein Kühlschrank muss nie auf Hochtouren laufen. Das frisst völlig unnötigerweise Strom. Lebensmittel halten sich bei nicht ganz so kalten Temperaturen ebenso gut.
den richtigen backofen aussuchen

Backen mit Umluft ist effizienter als mit Ober- oder Unterhitze, da die Betriebstemperatur bei Umluft etwa 20 bis 30 Grad niedriger ist. Außerdem können Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen.
spülmaschinen immer voll machen
Eine energieeffiziente Spülmaschine kommt mit weniger Strom und Wasser aus als ein geübter Handabwäscher. Wichtig ist, dass die Maschine immer voll beladen wird. Denn die Programmfunktion ½ reduziert zwar den Stromverbrauch, aber nicht auf die Hälfte. Für normal verschmutztes Geschirr reicht in der Regel schon das Sparprogramm. Auch das Vorspülen unter laufendem Wasser ist unnötig.
vorprogrammierte spülzeit meiden
Die Zeitvorwahl bei programmierbaren Geschirrspülern verursacht unter Umständen eine lange Stand-by-Phase. Es sollte immer geprüft werden, ob diese Wartestellung wirklich notwendig ist. So vermeidet man unnötigen Energieverbrauch. Nach Ablauf des Programms den Geschirrspüler am besten gleich abschalten. Das schont Gerät und Portemonnaie.
herdwärme nicht zum heizen nutzen
Ein Elektroherd hat eine lange Nachheizphase. Deshalb lohnt es sich, mit Fingerspitzengefühl zu kochen. Wer die Platte erst ausstellt, wenn der Reis gar ist, heizt damit nur noch die Küche. Mit etwas Geschick lässt sich die Restwärme jedoch optimal nutzen: einfach die Herdplatte früher ausschalten und das Essen mit der verbleibenden Hitze nachgaren.
einkaufen & lifestyle
so leben und konsumieren sie nachhaltiger

bei energiesparlampen wählerisch sein
Die Tage der guten alten Glühbirne sind gezählt: Bis 2012 wird sie stufenweise abgeschafft, bis sie in drei Jahren in Deutschland ganz verboten ist. Ab 1. September dürfen Glühlampen ab 100 Watt nicht mehr in den Ladenregalen stehen. Beim Kauf von Energiesparlampen sollten Sie unbedingt auf Qualität achten. Denn nur hochwertige Lampen der Effizienzklasse A schaffen es auch tatsächlich, richtig ergiebig Energie zu sparen: Diese Lampen brauchen nämlich bis zu 80 % weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen.
multimedia für zu hause bewusst erstehen
Fernseher werden immer flacher und größer, die Stereoanlage entwickelt sich zum Soundsystem, DVD-Systeme werden zum Heimkino. Moderne Unterhaltungselektronik bietet immer mehr Leistung – gleichzeitig steigt aber auch der Stromverbrauch. Das muss nicht sein, denn der Verbrauch kann bei Geräten ähnlicher Ausstattung sehr unterschiedlich sein. Über 50 Prozent weniger Energieaufnahme bei gleicher Leistung sind durchaus möglich. Ob das neue Gerät nicht nur beim Kauf, sondern auch langfristig ein Schnäppchen ist, entscheidet sich am Ende mit der Stromrechnung. Wer nicht zu viel bezahlen will, lässt sich am besten von einem Fachhändler beraten. Weitere Informationen zum Thema Energiesparen und eine Broschüre zum kostenlosen Herunterladen gibt es im Internet unterwww.stromeffizienz.de oder bei Ihrem eza!-Energieberater unter0180/5333522 (14 Cent/Min.).
glühbirnen bloß nicht in altglascontainer

Wer seine kaputten Glühbirnen entsorgt, sollte dabei niemals erwägen, sie in einen Altglascontainer zu werfen. Das wäre falsch verstandenes Recycling. Besser ist in dem Fall der Hausmüll. Denn die feinen Drähte im Inneren der Birnen dürfen nicht in die Zerkleinerungsanlagen der Glasaufbereitung geraten. Diese Drähte wieder vom Rohstoff, dem Glas, zu trennen, ist nämlich unmöglich.
energiesparlampen leben länger
Leuchtstoff- oder Energiesparlampen zeichnen sich neben ihrem niedrigen Energieverbrauch auch durch eine lange Lebensdauer aus: In der Regel kommen sie auf 10.000 Betriebsstunden und mehr. Eine Glühlampe brennt dagegen nach etwa 1000 Betriebsstunden durch. Die Zeit des hässlichen (Energiespar-)Entleins sind übrigens vorbei: Für jede Lampe sind inzwischen verschiedene Formen und Helligkeitsstufen erhältlich.
altes label im neuen klimaschutzgewand
Wer sich unsicher ist, welcher Küchenmixer oder welcher Wecker stromsparend und damit auch klimafreundlich ist, muss vor dem Kaufhausregal nicht länger zaudern. Denn der Blaue Engel, populär seit 30 Jahren als verlässliches Gütesiegel für umweltfreundliche Produkte, erscheint ab sofort im neuen Gewand: im Klimaschutzgewand. Das heißt, egal ob Uhr, Taschenrechner, Milchaufschäumer oder Hausnummerbeleuchter – der Blaue Engel ziert ab sofort besonders klimafreundliche Gegenstände des täglichen Lebens und weist so den Weg im Verbraucherdschungel.
kleingeräte richtig einsetzen
Elektrische Kleingeräte wie beispielsweise Toaster, Mixer, Kaffeemaschine, Dosenöffner, Eierkocher oder Staubsauger verbrauchen etwa acht Prozent des Haushaltsstroms. Durch den richtigen Einsatz kann Energie eingespart werden. Geräte, die elektrisch Wärme erzeugen (zum Beispiel Eierkocher, Wasserkocher), verbrauchen in der Regel weniger Strom als ein Elektro-Herd.
büro unter effizienzgesichtspunkten ausstatten
Die Nutzung effizienter Geräte in einem Büro bringt in etwa eine Halbierung der Stromkosten. Die Kostensenkung ist noch größer, wenn die effizienten Geräte auch Strom sparend genutzt und möglichst viele Funktionen vorhandener Einzelgeräte in einem Gerät integriert werden. In einem Rechenbeispiel wird von einer Büroausstattung mit vier PC-Arbeitsplätzen mit Desktop-PC und CRT-Monitor sowie einem gemeinsamen Arbeitsplatzdrucker, Scanner und Fax ausgegangen. Über eine mittlere Nutzungsdauer der Bürogeräte von drei Jahren lassen sich in einem einzigen Büroraum mit vier Arbeitsplätzen rund 600 Euro einsparen. Die Einsparungen fallen noch höher aus, wenn an Stelle von Desktop-PC mit Monitor Notebooks zur Anwendung kommen. Nähere Informationen zum Energie sparen finden Sie im Internet unter www.eza.eu oder bei den Energieberatern von eza! unter Telefon 0180 5333522 (14 Cent/Min).
wie senkt ein durchflussbegrenzer den wasserverbrauch beim duschen?
Das Gerät mischt dem Wasser mehr Luft bei. Dadurch fließt beim Duschen weniger Wasser, obwohl sich der Strahl weiterhin füllig anfühlt. Besitzer von Durchlauferhitzern und drucklosen Wasserspeichern müssen auf dieses Verfahren allerdings verzichten.
klimafreundlich - auch im garten

Beim Trockenlegen und Torfgewinnen wird das Treibhausgas CO 2 wieder frei, das die Pflanzen vorher gebunden haben. Nehmen Sie deshalb besser Kompost oder torffreie Pflanzerde. Wasserspeier oder Springbrunnen können Sie mit Solarkraft betreiben. Allerdings fließt der Brunnen dann nur, wenn sie auch scheint, die Sonne.
neues online-angebot zum selbervergleichen
Welches der Geräte im Haus hat den Schwarzen Peter? Mit einem neuen Test lässt sich der ganz einfach und schnell mittels Internet stellen: Ist es die Kühl- / Gefrierkombination in der Küche oder die Waschmaschine im Keller, die von allen am unnötigsten Energie frisst und Löcher in den Geldbeutel reißt? Mit dem neuen Online-Check findet das der Energiebewusste mühelos heraus.
keiner kann es so gut wie der automat - die feindosierung macht's
Viel hilft viel. Diese Devise passt in die heutige Energiespargesellschaft nicht mehr. Deshalb geht die Gesellschaft der 2000-er-Jahre trotzdem nicht mit speckigen Hemden ins Büro und isst nicht von senfverkrusteten Tellern.
leuchtstofflampen zum wertstoffhof

Da Leuchtstofflampen – wenn auch mit einigen Milligramm nur geringe Mengen – Quecksilber enthalten, dürfen sie nicht mit dem Hausmüll oder im Flaschenglas-Recyclingcontainer entsorgt werden. .
weihnachtsbeleuchtung clever aussuchen
Zwischen dem ersten Advent und den Heiligen Drei Königen am 6. Januar leuchten in deutschen Vorgärten und Wohnzimmern unzählige Lichterketten und Lichtschläuche. Kaum jemand denkt dabei an den hohen Stromverbrauch des Lichterschmucks. Besonders Lichtschläuche können sehr viel Strom verbrauchen. Bei einem Strompreis von 17 Cent pro Kilowattstunde kann ein einziger zehn Meter langer Lichtschlauch in fünf Wochen Stromkosten in Höhe von rund 20 Euro verursachen. So viel Strom verbraucht ein 140-Liter-Kühlschrank der sparsamsten Energieeffizienzklasse A++ im gesamten Jahr.
schlau geschleudert ist halb gewonnen
Wer seinen Lieblingspulli nicht lufttrocknen und ewig entbehren will, kennt an seiner Waschmaschine mindestens einen mehr als den Startknopf: den Knopf zum Einstellen der Schleuderzahl. Denn – ideal sind 1400 bis 1600 Umdrehungen pro Minute, sagt der Energieexperte.
nicht zu heiß waschen
Niemand wird gern zu heiß gebadet. Das gilt auch für Ihre Wäsche. Außerdem braucht man enorm viel Energie, um Wasser zu erhitzen – je höher die Waschtemperatur, desto höher der Stromverbrauch.
zimmerpflanzen - weniger ist mehr
In der kalten Jahreszeit ist richtig Heizen und Lüften besonders wichtig. In kühlen Zimmern ist es besser, Pflanzen aufzustellen, die wenig Gießwasser benötigen.
energieausweis als sparchance nutzen
Viele Hausbesitzer betrachten den Energieausweis als reine Pflicht. Seit Sommer 2008 wurde er stufenweise zur Pflicht. Man sollte aber die Chance erkennen, die er bietet. Bei der Gebäudebegehung kann der Energieberater meist schon Energiesparpotenziale erkennen. Schwachstellen, deren Beseitigung sofort mehr einspart als der Energieausweis kostet. So wird der Energieausweis zum Sparausweis. Und das bringt den Gebäuden, der Umwelt und dem´Geldbeutel was. Mehr zum Energieausweis gibt es auch im Internet unter www.eza.euoder bei den Energie- und Bauberatern von eza! unter 0180/5333522 (14 Cent/Min.).
monatliche belastung entscheidend für bauherren
Entscheidend für den Bauherrn ist, was er jeden Monat für sein Gebäude bezahlen muss. Deshalb müssen neben den Baukosten auch die zu erwartenden Betriebskosten mit in die Planung der Finanzen einbezogen werden. Und die sind bei einem energiesparenden Gebäude wesentlich niedriger als bei herkömmlichen Häusern.
schritt für schritt zum fördergeld
Achtung! Bei allen Förderprogrammen für Sanierung, Neubau und erneuerbare Energien muss zuerst die Förderung beantragt werden. Erst wenn die Bewilligung der Förderung erteilt wurde, darf ein Auftrag vergeben werden und die Maßnahme umgesetzt werden.
bei dämmstoff auf qualität achten
Jeder Dämmstoff, auch der aus dem Baumarkt, muss ein Etikett haben, auf dem unter anderem die Wärmeleitfähigkeit vermerkt ist. Sie gibt an, wie gut die Dämmwirkung ist. Das heißt, je niedriger der Wert ist, desto besser. Doch die Wärmeleitfähigkeit wird irreführend in verschiedenen Einheiten angegeben.Aussagekräftig ist hierbei allerdings nur der Bemessungswert.
beim kaminkauf keine fehler machen
Im herkömmlichen Kamin waren die Abgastemperaturen sehr hoch, was eine Kondensation des im Abgas vorhandenen Wassers verhinderte. Die moderne Heiztechnik zielt aber darauf ab, möglichst viel Wärme im Gebäude zu halten, was gerade bei. Nutzung der Brennwerttechnik zu drastisch reduziertenAbgastemperaturen führt.









