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erstes zertifikat für passivhaus / pm vom 7. november 2007

erstes zertifikat für passivhaus / pm vom 7. november 2007

Mit dem Passivhaus wurde bereits zu Beginn der 90er Jahre ein Konzept entwickelt, das sich seitdem vieltausendfach bewährt hat. Doch welche Komponenten zeichnen ein Passivhaus eigentlich aus? Um für den Laien den Passivhausstandard nachprüfbar zu machen und um gleichzeitig die Architekten und Planer zu unterstützen, bietet das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) seit kurzem die Zertifizierung von Passivhäusern an. eza! vergibt dabei, nach erfolgreicher Prüfung, die Auszeichnung „qualitätsgeprüftes Passivhaus“ mit Zertifikat des Passivhaus Instituts. Das erste Zertifikat bekam nun ein Reihenhaus in Immenhofen/Ostallgäu. Es ist eines der bisher größten Wohnhäuser in diesem Standard im Allgäu.

Passivhäuser sind Gebäude, in denen sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- beziehungsweise Klimatisierungssystem eine behagliche Temperatur erreicht wird. Sie bieten erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 Liter pro Quadratmeter aus. Zum Vergleich: nach heutiger Gesetzeslage (EnEV) darf ein Neubau bis zu 70 kWh brauchen Die Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren. Genaue Planung und sorgfältige Ausführung sind hierbei besonders wichtig. „Durch das Zertifikat können wir unseren Qualitätsstandard darstellen, zudem haben uns die Vorgaben hierfür eine zusätzliche Sicherheit für die Planung gegeben“, freut sich auch Architekt Jochen Schurr über die Auszeichnung. Im Allgäu wurden bereits viele Einfamilienhäuser mit diesem Standard umgesetzt. Erste Gewerbebauten beweisen, dass das Konzept nicht nur für den Wohnbau geeignet ist. Beim Projekt in Immenhofen mit vier Reihenhäusern wurden zudem überwiegend ökologische Baustoffe verwendet. Das Gebäude in Holzbauweise ist mit Holzfaserplatten, Zellulose und Flachs gedämmt. Auch bei der Innenausstattung wurde mit Naturholzparkett auf ökologische Baustoffe viel Wert gelegt. „Wir wollen möglichst viele Nachahmer dazu bewegen mit dieser Technik zu bauen“, erklärt Bauherr Friedrich Epple, „der Wohnkomfort ist einfach ein höherer.“ Der Bauherr ist auch für die Haustechnik verantwortlich. Lüftungsgeräte und Wärmetauscher sorgen sowohl für temperierte Räume als auch für warmes Wasser. Eine Photovoltaikanlage rundet das ökologische Konzept ab. „Ich freue mich, dass das erste Zertifikat an ein Mitglied unseres Netzwerk eza!-partner geht“, so eza! Geschäftsführer Martin Sambale: „Das zeigt, dass wir in besonders hoher und nachhaltiger Qualität arbeiten.“ Nähere Informationen zu Passivhaustechnik gibt es bei den eza!-Energieberatern unter 0180/5333522 (14 Cent/Min.) oder im Internet unter www.eza.eu

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