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qualitätszertifikate für fünf passivhäuser / pm vom 6. februar 2009

qualitätszertifikate für fünf passivhäuser / pm vom 6. februar 2009

Das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) hat den Besitzern von fünf Passivhäusern im Allgäu in dieser Woche das Zertifikat „qualitätsgeprüftes Passivhaus“ übergeben. Darunter ist auch ein Firmengebäude in Kempten. Um den Passivhausstandard für den Laien nachprüfbar zu machen und um zugleich Architekten und Planer zu unterstützen, bietet eza! die Zertifizierung von Passivhäusern an, lizenziert vom Passivhaus Institut Darmstadt.

Heute hat eza! fünf weitere Passivhäuser im Allgäu mit dem geprüften Qualitätssiegel ausgezeichnet. Damit haben Bauherr wie Planer die Gewissheit, dass sie tatsächlich ein Passivhaus bewohnen und dass ihre Planung aufging. Er habe ein Passivhaus gebaut, das kann im Prinzip jeder behaupten. Dass es sich dabei aber in der Tat auch um eine solches handelt, das garantiert das eza!-Zertifikat. Das Ingenieur- und Planungsbüro Herz & Lang, ein Mitglied im Netzwerk eza!-partner, hat die Gebäude in Weitnau, Weiler-Simmerberg, Steingaden und Neu-Ulm Pfuhl geplant. Neben diesen vier Einfamilienhäusern trägt jetzt ein von denselben Spezialisten geplantes Nichtwohngebäude das Zertifikat – das Solux-Firmengebäude in Kempten. „Ein Signal für Firmenchefs, dass dem Passivhaus auch im Gewerbebau schon alleine aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten die Zukunft gehört“, meinte eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. Dass Passivhäuser mehr und mehr aus der Nische hervortreten und zum ganz normalen Baustandard werden, das zeigt die aktuelle Entwicklung am Markt. Sambale betonte auch, dass die Qualitätssicherung zusehends zu einem wichtigen Maßstab im Baubereich wird. Seit zwei Jahren bietet eza! die Zertifizierung von Passivhäusern an. Je nach Aufwand kostet die Zertifizierung zwischen 800 und 1200 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern.

Wichtigstes Merkmal und Ausschlusskriterium für ein Passivhaus ist ein Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a). Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr so mit weniger als 1,5 Liter pro Quadratmeter aus. Dabei bieten sie winters wie sommers höchstmögliche Behaglichkeit. Und das ohne separates Heiz- beziehungsweise Klimatisierungssystem. Die Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren. Besonders wichtig für die Funktion eines Passivhauses ist die genaue Planung und sorgfältige Ausführung. Und um diese sicherzustellen bietet eza! die Zertifizierung an.

Nähere Informationen zur Passivhaustechnik und zur Passivhauszertifizierung gibt es bei den eza!-Energieberatern unter 0180/5333522 (14 Cent/Min.) oder direkt hier im internet.

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 eza!-Geschäftsführer Martin Sambale übergibt Planer und Bauherren ihr Passivhauszertifikat v.l.n.r.: eza!-Geschäftsführer Martin Sambale, Michael Stamm, Geschäftsführer Solux, Dieter Herz vom Ingenieur- und Planungsbüro Herz&Lang, Florian Lang, Herz& Lang, Josef Rist, Geschäftsführer Solux foto: herz&lang/ eza!

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Eines von fünf Gebäuden, die eza! geprüft und mit dem Zertifikat als echtes Passivhaus ausgewiesen hat: das Firmengebäude von Solux in Kempten. foto: eza!

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