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allgäuer solarmeisterschaft / pm vom 12. mai 2009
Wer wird Sonnenmeister im Allgäu? Die Allgäuer Solarmeisterschaft hat einen spannenden Wettstreit unter den Allgäuer Gemeinden ausgelöst. Das zeigt die Bewegung in der aktuellen Tabelle. In diesem Frühjahr haben Bund Naturschutz in Bayern e.V. und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) erstmals die eigenständige Allgäuer Regionalwertung der Solarbundesliga ausgerufen.
Die erste Allgäuer Solarmeisterschaft hat den Ehrgeiz der Allgäuer angestachelt. Viele Städte und Gemeinden arbeiten aktiv an ihren Chancen für die Meisterschaft und Neueinsteiger beleben den Wettbewerb. Als „Chartbreaker“ kann sich Wasserburg am Bodensee fühlen. Um rekordverdächtige 24 Plätze hat sich die Bodenseegemeinde bis zum heutigen Zwischenstand nach vorne gearbeitet. Rangierte Wasserburg beim Ausrufen der Allgäuer Solarmeisterschaft Ende Februar noch auf den hinteren Rängen so liegt Wasserburg aktuell schon auf Rang 13. Als bester Neueinsteiger hat sich Pfronten profiliert. Auf Anhieb sicherten sich die Pfrontener Rang 9. Auch an der Spitze ist es spannend: Legau hat Wildpoldsried von Rang Zwei verdrängt. Unumstritten hingegen verteidigt Rettenbach am Auerberg die Tabellenspitze. „Die Tabelle kann sich bis Ende Mai noch leicht ändern, solange können die teilnehmenden Kommunen neue Daten über Solaranlagen im Gemeindegebiet noch melden“, sagt eza!-Geschäftsführer Martin Sambale und freut sich über den spannenden Wettkampf. „Mit so einer Resonanz auf die Aktion hätten wir nicht gerechnet“, bestätigt Thomas Frey vom Bund für Umwelt und Naturschutz in Bayern e.V. Und Thorsten Böhm, der das eza!-Energieprogramm für Städte und Gemeinden leitet, ergänzt: „Wir bekommen jede Woche mehrere Anrufe aus Gemeinden, die dabei sein wollen“.
Das Wettbewerbsprinzip ist einfach: Alle in einer Stadt oder Gemeinde nachgewiesenen Sonnenkollektoren (Solarwärme) und Photovoltaikanlagen (Solarstrom) zählen und werden nach dem bewährten Punktesystem der Solarbundesliga gewertet. Wer bis zur Meisterfeier Mitte Juli noch einstiegen will, muss bis Ende Mai einfach online die erfassten Daten der Solaranlagen für Wärme und Strom im Gemeindegebiet melden: www.allgaeuer-solarmeisterschaft.de
Den „Solarsport“ gibt es schon seit 2001 in Deutschland. Die Fachzeitschrift Solarthemen und die Deutsche Umwelthilfe treten, unterstützt von engagierten Privatleuten und Sponsoren, als Veranstalter der Solarbundesliga auf. Derzeit sind insgesamt deutschlandweit rund 1300 Städte und Gemeinden mit im Rennen, darunter bisher 42 Kommunen aus dem Allgäu.
Alle Informationen, die Anmeldung und der aktuelle Tabellenstand sind zu finden im Internet unter www.allgaeuer-solarmeisterschaft.de oder können telefonisch erfragt werden: beim Bund Naturschutz unter 0831-15111 oder bei eza! unter 0180 5333522 (14ct/min).
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Bildunterschrift: Das Allgäu als eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands steht ja gewissermaßen in der Pflicht, ganz vorne mit dabei zu sein beim Nutzen der Sonnenkraft. Foto: eza!









