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Energieausweis spielt 2009 noch größere Rolle Neues Jahr bringt zwei weitere entscheidende Pflichten
Auch wenn ein Privathaus jünger als Baujahr `65 ist, muss es ab dem Jahreswechsel einen Energieausweis haben. Vorausgesetzt es steht zum Verkauf oder wird neu vermietet. Öffentliche Gebäude, etwa ein Krankenhaus oder ein Rathaus, müssen dagegen ab dem Sommer ihre Energievisitenkarte in jedem Fall aushängen. Und zwar so, dass alle Besucher sie sehen können.
Damit nicht die gleiche Panik wie beim Reifenhändler und dem ersten Schnee aufkommt, wenn die Frist gnadenlos abläuft, sollten die Verantwortlichen einer Verwaltung handeln und sich jetzt schon um einen Energieausweis für ihre öffentlichen Gebäude kümmern. Denn ab dem 1. Juli 2009 müssen alle Schulen, Standesämter, Stadthallen etc., die größer als 1000 Quadratmeter sind, den Energieausweis in ihrem Foyer aushängen haben – an einem Platz, an dem ihn alle ansehen können. Ausgenommen sind Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen.
Noch mehr drängt die Zeit für denjenigen Privathausbesitzer, der sein Haus oder seine Wohnung ab 1. Januar verkaufen oder neu vermieten möchte. Und zwar egal, wie alt das Gebäude ist. Neu ist, dass die Pflicht für den Ausweis jetzt für alle Häuser gilt, unabhängig von ihrem Baujahr. Bisher – seit Sommer 2008 – galt sie nur für Häuser, die älter als Baujahr 1965 waren. Wer einen Neubau hat, braucht sich ohnehin nicht darum zu scheren: Bereits seit mehr als einem Jahr hat man für sie standardmäßig gleich beim Bau den energetischen Personalausweis mit ausgestellt.
Beim Energieausweis unterscheidet man zwei Arten: den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis. „Hausbesitzer sollten hier unbedingt die Spreu vom Weizen trennen“, warnt Martin Sambale, eza!-Geschäftsführer: „Denn ein Verbrauchsausweis hat eine zu geringe Aussagekraft über die eigentliche Energiebilanz des Gebäudes, so dass wir von eza! jedem dringend zum Bedarfsausweis raten.“ Von scheinbaren Schnäppchen, auch aus dem Internet, rät eza! ab. Um die Qualität von Energieausweisen auch für Laien transparent zu machen, hatte eza! zum Jahresbeginn 2008 ein Qualitätssiegel für Energieausweise eingeführt. Mit diesem Qualitätssiegel gekennzeichnete Energieausweise erfüllen die Qualitätsempfehlungen von eza! und werden von eza! auch stichprobenweise kontrolliert.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.eza.eu und ab 7. Januar bei eza! unter 0180 5333522 (14ct/min). Ab diesem Zeitpunkt wird eza! auch über Änderungen bei Förderprogrammen wie gewohnt stets aktuell informieren.
Derzeit befindet sich das eza!-team im wohl verdienten Weihnachtsurlaub und wünscht allen Kunden, Partnern und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
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Bildunterschrift: Allerhöchste Zeit für den Energieausweis für Besitzer von Privathäusern und neu ab 2009 auch für den sogenannten Nichtwohnungsbau. Grafik: eza!









