energie- & umweltzentrum allgäu
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Förderung durch KfW wird stark erhöht
Das Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Förderung von großen oder innovativen Solarwärmeanlagen, von Biomasseanlagen und Tiefengeothermie läuft wieder. „Zinsverbilligte Darlehen und Teilschuldenerlass bewegen sicher wieder viele Privatleute und Unternehmen dazu, in klimafreundliche Technologien zu investieren“, freut sich Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!).
Im KfW-Programm „Erneuerbare Energien“ gelten ab Mai wesentlich attraktivere Förderungen für große Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung, zur solaren Kühlung und zur Bereitstellung von industrieller Prozesswärme. Mit zinsverbilligten KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen des Bundesumweltministeriums in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten werden diese Technologien ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Fortgeführt wird außerdem die Förderung von großen Biomasseanlagen und Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie. Am 1. Mai 2007 startet auch der neue "Innovationsbonus". Privatleute und Unternehmen, deren Anlagen besondere Qualitätsanforderungen erfüllen, können damit die Fördersumme verdreifachen. Diese Innovationsregelung gilt - je nach Anlagentyp - für Solarkollektoren von 20 bis 40 Quadratmetern Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung, solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme.
Das Bundesumweltministerium stellt für diese Förderungen in diesem Jahr 213 Millionen Euro zur Verfügung – so viel wie nie zuvor. Damit können Investitionen von rund zwei Milliarden Euro im privaten und gewerblichen Bereich ausgelöst werden.
Nähere Informationen zu allen Förderprogrammen gibt es bei den Energieberatern von eza! unter 0180 5333522 (14 Cent/Min) oder im Internet unter www.eza-foerderung.eu









