energie- & umweltzentrum allgäu
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eza! berät Städte und Gemeinden
Steigende Energiepreise veranlassen immer mehr Städte und Gemeinden, Maßnahmen durchzuführen, die ihren Energieverbrauch senken und damit Kosten sparen. Nach wie vor gibt es erhebliche Energieeinsparpotenziale. Der „European Energy Award®“ (eea®) soll Kommunen helfen, solche Energieeinsparpotenziale systematisch zu erschließen.
Während in anderen Bundesländern bereits zahlreiche Städte und Gemeinden am eea® teilnehmen, hat sich bislang noch keine bayerische Kommune angeschlossen. Der Freistaat Bayern wird deshalb, auch auf Anregung und Initiative des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!), ein Pilotprojekt zur Einführung des European Energy Awards in Bayern starten. eza! wird als beratende Institution den Städten und Gemeinden im Allgäu und im Regierungsbezirk Schwaben zur Seite stehen. An diesem geförderten Pilotprojekt können 12 bis 15 Kommunen teilnehmen. Dazu ist eine Bewerbung jetzt bis Ende Mai notwendig. „Ich habe allerdings die mündliche Zusage des Umweltministeriums, dass auch die in der ersten Juniwoche eingehenden Bewerbungen noch berücksichtigt werden“, erklärt eza! Geschäftsführer Martin Sambale.
Der European Energy Award ist im weitesten Sinne ein Politik-Management-Instrument, das für alle Felder der Kommunalpolitik, die mit Energie zusammenhängen, Impulse gibt und ein planvolles Vorgehen ermöglicht. Alle Themen, von der Bauleitplanung, über die Betreuung der eigenen Liegenschaften, Energieberatung für Bürger, Bürgerengagement für Solartechnik bis hin zum Thema Mobilität werden betrachtet.
Das Programm wird in ähnlicher Form bereits seit Jahren in Vorarlberg (dort auch als e5-Gemeinden bekannt) sehr erfolgreich durchgeführt und hat dort maßgeblich mit dazu beigetragen, dass diese Region in Sachen Energie europaweit als Vorbild gilt. Bürgermeister Rainer Siegele aus der Gemeinde Mäder aus Vorarlberg meinte dazu: „... die eingesetzten Mittel werden potenziert, mit verhältnismäßig wenig Aufwand wird sehr viel umgesetzt. ..."
„Einige Allgäuer Städte und Gemeinden haben schon ihr Interesse signalisiert und wir werden uns bemühen, vielen Kommunen aus der Region eine Teilnahme an diesem geförderten Projekt zu ermöglichen“, sagt Sambale.
Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter Telefon 0180/5333522 oder im Internet unter www.eza-allgaeu.de









