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Spielerisch Energie erleben
Pilotprojekt von eza! für Kindergarten in Wildpoldsried
Die Kleinsten spielerisch über schmelzendes Eis und Solarhubschrauber zu Energiethemen und Klimaschutz hinzuführen - das ist das Ziel eines Pilotprojektes, das eza! im Kindergarten Wildpoldsried durchgeführt hat. Corinna Schindele und Mirjam Moseberg kümmerten sich um das Projekt im Rahmen ihres Freiwilligen Ökologischen Jahrs bei eza!. Weitere Kindergärten sollen im Laufe des nächsten Jahres folgen.
"Das ist nicht gut, wenn dem Eisbär das Eis wegschmilzt, sagt Adrian aus Wildpoldsried." Wie es so weit kommen kann, dazu hält der sechsjährige Klimaforscher seine einfach Antwort bereit: "Wenn die Sonne zu arg reinscheint, schmilzt's". Die Strategie der beiden eza!-Mitarbeiterinnen Corinna Schindele und Mirjam Moseberg scheint aufzugehen: Klimaschutz einfach und kindgerecht erklärt und dazu erlebbar gemacht und schon wissen die jüngsten unter den Erdbewohnern, worum es sich dreht. Physik zwischen Sandkasten und Rutschbahn: Im Garten des Kindergartens St. Michael haben Schindele und Moseberg die Kinder damit gebannt. Beide schließen demnächst ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei eza! mit dieser Woche ab: "Das ist sehr schön für uns, wenn man schon den Kleinen erklären kann, was das mit dem Klimawandel so auf sich hat und wenn man sieht, wie die sich das auch alles gleich merken", sagt Corinna Schindele. Die Nähe zu Praxis und Alltag wurde zum Erfolgsrezept: "Die beiden haben was über Energie erzählt, auch unsere Brotzeit hat uns Energie gebracht; den Müsliriegel nämlich", sagt Sarah, strahlt mit der Sonne um die Wette und erklärt weiter: "Der Fabian musste in die Sonne, weil wir haben ausprobiert wo der Schatten ist. Später war der plötzlich nicht mehr im Seil. Weil da hat sich die Welt ein bisschen gedreht." Ein ausgelegtes Springseil im Rasen dient als Klimamodell und schon kommen erneuerbare Energien als Zukunftsenergie bei den Kleinen ganz groß raus: "Strom macht uns die Sonne, unsere Nachbarn haben so was auf dem Dach", doziert Adrian mit selbstsicherem Nicken. Ganz ohne, dass er dafür Kilowattstunden und Nennleistungen bräuchte.
"Uns gefällt das Projekt sehr gut. Denn wenn man schon frühzeitig anfängt mit den Kindern Energie zu sparen, hat das vielleicht ja auch für später eine Wirkung", meint Lisa Hartmann. Die Kinderpflegerin aus Wildpoldsried ist angetan von der Aktion: "Die beiden Mädels von eza! haben das richtig kindgerecht gemacht. Das ist mal ganz was Neues für die Kinder." Neu und mit viel Action: Die Krönung der Klimawoche war, als die Kinder ihre selbst gebastelten Boote auf der Leubas schwimmen lassen durften - garantiert CO2-neutral.
Die Idee zu der Aktion kam von Mirjam Mosebergs Mutter Jutta, die das Energieteam der Gemeinde Wildpoldsried leitet und hauptamtlich in der Bildungsabteilung von eza! beschäftigt ist. Die Aktion wurde damit ein weiterer Baustein für die energiepolitische Vorreiterrolle von Wildpoldsried.
Weitere Details und Fotos zum Projekt gibt es im Internet unter www.eza.eu.
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Bildunterschrift: Energielieferant Sonne: Der Propeller dreht sich zur Freude der Kindergartenkinder im Sonnenschein Foto: eza!
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Bildunterschrift: Was Spaß macht, das merkt man sich. Eigens für die Wildpoldsrieder Kindergartenkinder haben die beiden eza!-Mitarbeiterinnen Corinna Schindele und Mirjam Moseberg Klimaschutz zum Erlebnis werden lassen. Foto: eza!









