energie- & umweltzentrum allgäu
gemeinnützige GmbH
burgstr. 26
87435 kempten (allgäu)
fon: +49 (0) 831 960286-0
fax: +49 (0) 831 960286-90
e-mail: info@eza-allgaeu.de
ernährung
essen von vor der haustür energieeffizient
Wer selbst Obst und Gemüse im Garten vor dem Haus anbaut, der spart nicht nur tonnenweise CO2 durch wegfallende Transportwege quer über den Globus ein, sondern selbst auch richtig Geld. Außerdem schmeckt eine selbstgeerntete Gurke doch schon rein subjektiv immer besser als die aus dem Supermarkt. Und – rein objektiv gehen Sie so sicher, keine Spritzmittel mitzuessen.
allgäuer käs schlägt überseeananas…
Der Apfel von heimischen Streuobstwiesen schlägt die Flugananas aus Ghana. Argentinische Lammkeule unterliegt Allgäuer Rindfleisch vom Bauer von nebenan. Essen von vor der Haustür ist die klimafreundlichste Variante, sich zu ernähren. Von ernährungsphysiologischen Aspekten wie Vitamingehalt und Qualität mal ganz abgesehen. Klimafreundlicher Genuss liegt so nah…
erst sprudeln lassen, dann salzen
Die meisten Kochrezepte führen den Hobbykoch in die Irre: Unter Punkt Eins steht doch meist so etwas wie „geben Sie die Nudeln/ Reis/ Broccoli…in gesalzenes kochendes Wasser“. Also setzt er Wasser auf, salzt es und bringt es dann zum Kochen. Und zwar in genau dieser Reihenfolge. Die kostet aber mehr Zeit und mehr Geld als nötig: Setzt man zuerst kaltes Wasser pur auf, bringt es zum Kochen und Sprudeln und fügt dann erst Salz zu, spart das Energie.
knusprige und energiesparsame frühstücksbrötchen
Zum Sonntagsfrühstück aufgebackene Brötchen machen noch mehr gute Laune, wenn sie auf dem Toasteraufsatz aufgebacken werden. Backt man sie dagegen im Backofen auf, so verbraucht das 70 Prozent mehr Energie.
beim pastakochen öfter mal an den wasserkocher denken
Wer sich nach einem langen Arbeitstag einfach schnell ein paar Spaghetti kochen will, dessen Geduld wird am längsten mit dem Warten strapaziert. Nicht mit diesem Energietipp:
wunderwaffe schnellkochtopf
Für Lebensmittel, die beim Garen in einem normalen Topf 20 Minuten und länger benötigen, lohnt sich der Einsatz eines Schnellkochtopfs. Er ist nicht nur ein wahrer Energieeffizienz-Meister: neben einer 30-prozentigen Stromersparnis spart er auch bis zur Hälfte der Zeit.
energieschlau kaffeekochen
Cappuccino, Cafe Latte, Espresso – auch nördlich der Alpen ist der italienische Kaffeegenuss immer beliebter. Für die Zubereitung werden häufig Espressomaschinen mit integriertem Mahlwerk und Milchaufschäumer verwendet – diese sind leicht zu bedienen, verursachen jedoch bis zu 60 Euro Stromkosten im Jahr. Grund dafür ist vor allem der Energieaufwand für die Wassererwärmung. Einige Espressomaschinen halten in ihrem Tank ständig warmes Wasser bereit. Dies ist nicht unbedingt notwendig. Um unnötige Stromkosten zu vermeiden, sollte die Maschine nach Gebrauch immer abgeschaltet werden.
Nähere Informationen dazu und mehr Energiespartipps gibt es imInternet unter www.eza.eu.
kaffeewarmhalten kostet richtig geld
Wer gerne heißen, aromatischen Kaffee mag, sollte ihn nach dem Aufbrühen sofort trinken oder in eine Isolierkanne umfüllen. Denn mehr Strom als beim Kaffeekochen verbraucht, wer ihn auf der Wärmplatte der Kaffeemaschine warm hält. Nach Recherchen der Zeitschrift „Haus und Energie“ und der Stiftung Warentest bezahlt derjenige, der Kaffee auf diese Weise warm hält, bis zu sieben Euro im Jahr für Kaffee mit Aromaverlust.
kühlschrank richtig nutzen
Auf den Inhalt kommt es an: Ein 200-Liter-Kühlschrank, der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht unnötig viel Strom. Das Gleiche gilt für ein leeres 4-Sterne-Gefrierfach. Überlegen Sie deshalb beim Kauf eines Kühlschranks, ob Sie ein integriertes Gefrierfach benötigen – vor allem, wenn Sie schon eine Gefriertruhe besitzen.
wie kalte herdplatten eintöpfe heiß machen und obendrein nichts anbrennt
Wer sich einen neuen Herd zulegt, holt sich am besten die effizienteste Variante: einen Herd mit den mittlerweile gängigen Glaskeramikkochfeldern und – der sogenannten Induktionstechnik.
kühlschrank nie auf hochtouren laufen lassen
Wenn Sie nicht gerade die Erdbeerroulade schnell herunterkühlen müssen, damit Ihnen die Füllung nicht davonläuft – dann gilt generell: Ein Kühlschrank muss nie auf Hochtouren laufen. Das frisst völlig unnötigerweise Strom. Lebensmittel halten sich bei nicht ganz so kalten Temperaturen ebenso gut.
den richtigen backofen aussuchen
Backen mit Umluft ist effizienter als mit Ober- oder Unterhitze, da die Betriebstemperatur bei Umluft etwa 20 bis 30 Grad niedriger ist. Außerdem können Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen.
spülmaschinen immer voll machen
Eine energieeffiziente Spülmaschine kommt mit weniger Strom und Wasser aus als ein geübter Handabwäscher. Wichtig ist, dass die Maschine immer voll beladen wird. Denn die Programmfunktion ½ reduziert zwar den Stromverbrauch, aber nicht auf die Hälfte. Für normal verschmutztes Geschirr reicht in der Regel schon das Sparprogramm. Auch das Vorspülen unter laufendem Wasser ist unnötig.
vorprogrammierte spülzeit meiden
Die Zeitvorwahl bei programmierbaren Geschirrspülern verursacht unter Umständen eine lange Stand-by-Phase. Es sollte immer geprüft werden, ob diese Wartestellung wirklich notwendig ist. So vermeidet man unnötigen Energieverbrauch. Nach Ablauf des Programms den Geschirrspüler am besten gleich abschalten. Das schont Gerät und Portemonnaie.
herdwärme nicht zum heizen nutzen
Ein Elektroherd hat eine lange Nachheizphase. Deshalb lohnt es sich, mit Fingerspitzengefühl zu kochen. Wer die Platte erst ausstellt, wenn der Reis gar ist, heizt damit nur noch die Küche. Mit etwas Geschick lässt sich die Restwärme jedoch optimal nutzen: einfach die Herdplatte früher ausschalten und das Essen mit der verbleibenden Hitze nachgaren.







