energie- & umweltzentrum allgäu
gemeinnützige GmbH
burgstr. 26
87435 kempten (allgäu)
fon: +49 (0) 831 960286-0
fax: +49 (0) 831 960286-90
e-mail: info@eza-allgaeu.de
wasser
regenwasser in der zisterne sammeln
Kostenbewusste Bauherren oder Hausbesitzer lassen Regenwasser nicht einfach versickern, sondern nutzen es zum Gießen. Ganz bequem lässt sich das Wasser mit Hilfe einer Zisterne sammeln. Über das Dach ablaufende Regenwasser landet in dem Speicher, woraus es sich einfach bei Bedarf in Garten oder Haushalt entnehmen lässt.
waschmittel mit umweltsiegel entlasten kasse
Waschmittel, Scheuermilch oder Geschirrspülreiniger – fast 1,3 Millionen Tonnen davon verbrauchen die Bundesbürger jedes Jahr. Danach verschwinden sie in der Kanalisation. Was bleibt, sind umweltschädliche Rückstände, teils gewässerbelastende Phosphate und – ein Loch im Geldbeutel. Wer beim Dosieren bewusst mit Dosierbecher oder Spülmittelflasche umgeht und etwa auf Weichspüler beim Waschen ganz verzichtet, entlastet Geldbeutel und Umwelt. Hilfreich um das Mittel mit dem besten Verhältnis zwischen Wascheffizienz, Ökonomie und Ökologie zu kaufen ist auf das europäische Umweltzeichen zu achten.
warmes wasser nie mehr mit strom erzeugen
Ein Siebtel des privaten Stromverbrauchs geht im Schnitt nach Angaben der Elektrizitätswerke Schönau für elektrische Warmwasserbereitung drauf. In diese Berechnung sind aber auch schon diejenigen Haushalte eingeflossen, die ihr Warmwasser via Solarkollektoren oder zum Beispiel Gas und Öl bekommen. Daraus schließt man: Der Stromverbrauch in den Haushalten, die komplett auf Strom setzen, muss noch viel höher sein. Eine schlechte, geld- und energiefressende Lösung also, von der dringend abzuraten ist. Alternativen zur direkten elektrischen Warmwasserbereitung könnten etwa eine solarthermische Anlage, eine Warmwasser-Wärmepumpe oder die Umstellung auf Gas, Holz oder Öl sein.
kalk raus aus dem haus
Kalkbelag auf dem Wärmetauscher oder der Heizschlange lassen den Energieverbrauch in die Höhe schnellen. Auch Solaranlagen können durch verkalktes Wasser in ihrer Energieausbeute erheblich nachlassen. Ein falsches Befüllen der Heizungs- oder Solaranlagen mit verkalktem Wasser kann sich schnell rächen. Also empfiehlt es sich dringend, nicht am falschen Fleck zu sparen und ans regelmäßige Entkalken zu denken.
auch bei wolkigem himmel warmes badewasser
Speziell in den Sommermonaten schaffen es Sonnenkollektoren auf dem Dach im allgemeinen, 100 % des Trinkwarmwassers zu erwärmen. Rechnet man die kalte Jahreszeit ein, so kann man mit einer vernünftig ausgelegten Anlage fast zwei Drittel des Warmwassers allein durch Sonnenkraft bekommen. Unter der Bedingung, dass Ihr Haus eine geeignete Dachfläche bietet. Informieren lohnt sich.
steuerung der warmwasserzirkulation
Da sich der Bedarf für Warmwasser in Wohnräumen auf relativ kurze Zeiten beschränkt, stellt eine Zirkulationsleitung einen gewissen Komfort dar. Warmes Wasser ist sofort nach dem Öffnen des Wasserhahns vorhanden. Um jedoch unnötiges Zirkulieren von warmem Wasser und damit unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden, ist eine Steuerung der Zirkulationsleitung notwendig.
elektronische warmwasserbereiter sparen wasser und bieten mehr komfort
Viele elektrische Durchlauferhitzer haben nur zwei Wärmestufen. Ein elektronischer Warmwasserbereiter bietet dagegen mehr Bedienkomfort: Man kann eine exakte Temperatur einstellen - und das Wasser strömt nach nur drei Sekunden in dieser Temperatur aus dem Hahn.







