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Eine Hackschnitzel-Heizung bietet sich an wenn der Rohstoff Holz, zum Beispiel in einem landwirtschaftlichen Betrieb, schon vorhanden ist. Hackschnitzel gelten derzeit nach Expertenmeinung als günstigster Brennstoff auf dem Markt. Zwar ist die Anlagentechnik teurer als bei herkömmlichen Heizungen. Durch die Heizkostenersparnis würden sich die Mehrkosten laut eza!-Experten Steffen Riedel aber in jedem Fall rechnen. In den letzten Jahren wurde der Wirkungsgrad bei der Feuerung von Holzhackschnitzel-Anlagen erheblich gesteigert. Moderne Anlagen erreichen mittlerweile einen Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent. Für eine emissionsarme Verbrennung ist es wichtig, das richtige Holz zu verwenden. „Der Rindenanteil sollte nicht zu hoch sein, da sich durch Rinde der Ascheanfall erhöht“, so Riedel. Nicht geeignet ist zudem verschmutztes, morsches oder nasses Holz. Die Brennstoffnachlieferung bei der Feuerung geschieht vollmechanisiert. Die Hackschnitzel werden über Schnecken dem Brennofen zugeführt. Gute Anlagen übernehmen einen Teil der Wartungsarbeiten wie die Reinigung der Heißluftkanäle bereits selbst. Die anfallende Asche wird in einer Box gelagert, die immer wieder geleert werden muss.








