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passivhaus grundschule in günzburg

KUMAS-Leitprojekt 2007
Bauherr: Stadt Günzburg
Architekt: Carl-Heinz Wopperer, Stadtbaumeister Stadt Günzburg
Energiestandard: Passivhaus
Heizwärmebedarf: 15,0 kWh/m²a
Haustechnik: Komfortlüftung, Nachheizung mit Wärmepumpe, versorgt durch Solekörbe
Gebäudehülle Materialien: Modulare Massivbauweise aus Stahlbeton mit Wärmedämmverbundsystem, Polystyrol, Glasschaumschotter zur Dämmung der Bodenplatte, Holz/Alu-Fenster mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung
Nutzfläche: 2107 m²
Passivhaus-Qualität – Gute Gründe für eine Schule
In einer Passivhaus Schule reicht die Wärme von 25 Schülern und einem Lehrer aus, (diese entsprechen 1,5 kW), den Klassenraum in der Nutzungszeit ganzjährig ausreichend zu beheizen. Der Aufwand für die Passivhaus- Dämmung ist daher gegenüber Wohngebäuden geringer. Zudem ist eine Passivhaus-Schule gutmütig. Selbst bei Ausfall der Heizung über Tage werden keine kritischen Innenraum-temperaturen erwartet. Die Fenster garantieren Behaglichkeit im Winter auch am Fenstersitzplatz. Dadurch werden auch bessere Lernbedingungen für die Schüler-
innen und Schüler und bessere Arbeitsbedingungen für die Lehrer geschaffen.
Vor diesem Hintergrund engagierten sich Stadtbaumeister Carl-Heinz Wopperer und sein Berater Architekt Martin Endhardt bei der Planung der Schule für den Passivhausstandard. Durch die Vergabe an einen Generalübernehmer konnten zudem sehr günstige Baukosten erreicht werden. Der Lohn für das Engagement der Beteiligten sind ein gelungenes Schulgebäude, das seit Herbst 2007 in Betrieb ist und die Auszeichnung als KUMAS-Leitprojekt 2007.








