Allgäu
05. Oktober 2020

Check-Dein-Haus: kostenlose Gebäude-Checks in Schwangau

Wie kann ich die Energiekosten senken? Arbeitet meine Heizungsanlage effizient? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Hausbesitzer. Antworten drauf gibt ein Energieberater beim Gebäude-Check des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) und der Verbraucherzentrale Bayern. Im Rahmen der Aktion Check-Dein-Haus übernehmen die Gemeinde Schwangau, der Landkreis Ostallgäu und das Bundeswirtschaftsministerium die Kosten für 30 dieser Vor-Ort-Beratungen. Hausbesitzer in Biessenhofen können sich noch bis 16. Oktober für einen kostenfreien Check anmelden (Tel. 0831 960286-74 oder E-Mail anmeldung(at)eza-allgaeu.de).

Beim Gebäude-Check, der vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird, erfährt der Hausbesitzer von einem qualifizierten Energieberater alles über die energetische Situation seiner Immobilie. Der unabhängige Experte schaut sich das gesamte Gebäude an. Er bespricht mit dem Eigentümer, wie der Energieverbrauch gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden kann. Dies kann beispielsweise durch Dämmmaßnahmen oder den Einbau neuer Fenster erreicht werden. Der Energieberater untersucht, welche Schritte sinnvoll wären – unter energetischen, aber auch unter finanziellen Gesichtspunkten.

Zudem verschafft er sich einen Überblick über den Stromverbrauch. Welche Haushaltsgeräte sind vorhanden? Wie kann Strom eingespart werden? Die Heizungsanlage wird beim Gebäude-Check ebenfalls inspiziert und auf ihre Energieeffizienz hin untersucht. Falls vom Hauseigentümer gewünscht, geht der Energieberater auch der Frage nach, ob der Einsatz erneuerbarer Energien im konkreten Fall wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob sich bei einer bestehenden Anlage der Ausbau lohnt. Die Ergebnisse erhält der Hausbesitzer zusammengefasst in Form eines Kurzberichts. Dieser beinhaltet auch Handlungsempfehlungen.

Wichtig: Die Vor-Ort-Beratung in Ihrem Haus findet selbstverständlich unter strikter Einhaltung sämtlicher Schutzvorkehrungen statt. Dazu zählt unter anderem die Wahrung des Mindestabstands von 1,5 bis 2 Metern. Sowohl der Energieberater als auch Sie als Beratungskunde müssen einen Mund-Nasenschutz tragen.