Allgäu
16. September 2020

Wettbewerb Green Ways to Work läuft - Anmeldung noch möglich

eza! hat den Unternehmens-Wettbewerb Green Ways to Work gestartet. Bis 13. November werden die Unternehmen mit der klimafreundlichsten Mitarbeitermobilität gesucht. Bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs sind diesmal nicht nur Firmen aus dem Allgäu, sondern aus ganz Schwaben teilnahmeberechtigt. Interessierte Betriebe können sich noch anmelden.

Hintergrund des Wettbewerbs: In Deutschland entfallen über 60 Prozent der CO2-Emissionen im Verkehrssektor auf das Auto. „Ein Großteil davon wird durch die täglichen Fahrten zur Arbeit und zurück verursacht, die meist mit dem eigenen PKW zurückgelegt werden“, erklärt Felix Geyer, der bei eza! für den Wettbewerb zuständig ist. „Bei Green Ways to Work wird bewertet, wie umweltfreundlich die Fahrten der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz zurückgelegt werden“, erläutert Geyer, der bei eza! für den Wettbewerb zuständig ist.

Je nach Verkehrsmittel werden dabei die zurückgelegten Kilometer als „Grüne Kilometer“ gezählt. Gewinner des Wettbewerbs ist das Unternehmen mit dem höchsten Anteil an „Grünen Kilometern“ pro Mitarbeiter. „Mit der täglichen Erfassung über eine Web-App und die Auswertung über eine aktuelle Rangliste können Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen zu Änderungen ihres Mobilitätsverhaltens motiviert werden“, betont Geyer.

Neben der CO2-Einsparungen hat die Teilnahme am Green Ways to Work-Wettbewerb noch andere positive Auswirkungen, zum Beispiel auf die Mitarbeitergesundheit. „Wer zur Arbeit läuft oder das Fahrrad nutzt, ist fitter. Sich regelmäßig zu bewegen, fördert die Gesundheit und senkt damit die Fehltage“, meint Geyer, der jeden Tag mit dem E-Bike von Altusried zur Arbeit nach Kempten radelt. Wenn mehr Mitarbeiter das Rad oder die Bahn für den täglichen Arbeitsweg nützen, hat das auch noch einen anderen Vorteil für das Unternehmen: die Parkplatzsituation entspannt sich. „Die Parkplatznot wird für viele Firmen mehr und mehr zum Problem“, stellt Geyer fest und fügt hinzu: „Der Bau und Unterhalt von Parkplätzen ist teuer.“

Mehrere Landkreise unterstützen Unternehmen bei der Teilnahme. So übernimmt das Landratsamt Ostallgäu für Betriebe aus dem Landkreis 50 Prozent der Teilnahmegebühr, der Landkreis Lindau 30 Prozent. Und Mitglieder des Bündnisses Klimaneutrales Allgäu 2030 zahlen nur die Hälfte der Teilnahmegebühr, die nach Mitarbeiterzahl gestaffelt ist.

Weitere Infos zum Wettbewerb Green Ways to Work und Anmeldung