Allgäu

Das Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030


Treten Sie mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Institution, Ihrer Kommune dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 bei und machen Sie gemeinsam mit uns das Allgäu zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz!

Schirmherr ist Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Sie wollen dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 beitreten oder haben Fragen? Sebastian Hartmann von eza! steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Telefon 0831-960286-82 oder E-Mail hartmann@eza-allgaeu.de .

Zum Thema

Der Leitgedanke

Die Grafik zeigt den Ablauf des Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030

Alle teilnehmenden Unternehmen und Kommunen zeigen sich als Vorreiter im Klimaschutz und verpflichten sich, schrittweise bis spätestens zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dabei liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Reduktion der CO2-Emissionen durch mehr Energieeffizienz und dem stärkeren Einsatz von erneuerbaren Energien. Darüber hinaus sollen unvermeidbare Restemissionen durch hochwertige zertifizierte Projekte, die entsprechend CO2 einsparen, kompensiert werden. Diese Projekte, in der Regel in Entwicklungsländern, sollen vor Ort neben der CO2-Einsparung auch die soziale und wirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflussen. Zusätzlich ist auch eine Komponente zur Förderung regionaler Projekte geplant.

 

Das Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 steht für

  • ernst gemeinten Klimaschutz
  • Vorbildrolle für weitere Unternehmen
  • Reduktion vermeidbarer Emissionen im Fokus
  • Kompensation durch nachweislich hochwertige Zertifikate
  • Unterstützung wertvoller internationaler Klimaschutzprojekte (v.a. in Entwicklungsländern) und Förderung regionaler Projekte
  • Beitrag zur Entwicklungshilfe
  • Vernetzung der Mitglieder

Förderung internationaler Projekte

Für 2020 wurden von den Bündnispartnern bereits zwei internationale Projekte ausgewählt, die in diesem Jahr mit den Kompensationszahlungen unterstützt werden sollen.

Zum einen wird ein Projekt in Simbabwe gefördert. Es ermöglicht den Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dieser fehlt rund 33 Prozent der Bevölkerung in Simbabwe. Das belastete Wasser muss dann abgekocht werden. Dabei wird Holz aus der Umgebung verwendet – was die Abholzung vorantreibt und für einen Großteil der CO2 Emissionen im Land verantwortlich ist. Das Projekt ist von der Schweizer Organisation „Gold Standard“ zertifiziert. Damit wird unter anderem garantiert, dass das Projekt tatsächlich nachhaltig ist und nicht ohne zusätzliche Hilfe von außen zu Stande gekommen wäre.

Das zweite ausgewählte Projekt befindet sich in Indien und fördert den Ausbau erneuerbarer Energien – genauer gesagt von Photovoltaik-Anlagen. Ziel ist hier die Verdrängung fossiler Energieträger. In der Region Maharashtra mit der Megacity Mumbai wächst der Energiebedarf stetig. Bislang wird dieser überwiegend mit Hilfe von Kohlekraftwerken gedeckt. Die beiden Solarparks, in die Kompensationszahlungen aus dem Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 fließen, kommen auf eine Leistung von 100 Megawatt. Jährlich werden dank der vielen Sonnenstunden in der Region rund 198.000 Tonnen CO2 eingespart!

Klimafonds Allgäu zur Unterstützung regionaler Projekte

Die Unterstützung regionaler Projekte vor Ort ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil des Bündnisses klimaneutrales Allgäu 2030. Bürger, Kommunen, Vereine oder Unternehmen können hierfür ab 2021 Vorschläge und Ideen einreichen. Natürlich geht es auch hier um Nachhaltigkeitsprojekte, die ohne die finanzielle Unterstützung nicht wirtschaftlich durchgeführt werden können. Das Spektrum reicht von Projekten rund um erneuerbare Energien, Mobilität und Bildungsarbeit bis hin zum Einsatz von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft oder Biodiversitäts-Maßnahmen. Dafür wird ein Klimafonds Allgäu gegründet.

Ob und in welcher Höhe die Projekte unterstützt werden, entscheidet ein Beirat. Bündnispartner können sich hierfür bewerben – die endgültige Zusammensetzung des Beirats wird erst im Herbst 2020 bei einer Wahl ermittelt.

Die Zielgruppen für die Bündnis-Teilnahme

  • Unternehmen
  • Kommunen
  • Vereine, Institutionen
  • Veranstaltungen

Die Leistungen für die Bündnispartner

  • Vor-Ort-Begehung im Unternehmen
  • CO2-Bilanz für Unternehmen
  • Festlegen der notwendigen Kompensationszahlungen
    (Kompensationszahlungen sind nicht im Jahresbeitrag enthalten)
  • Einladung zur kostenlosen Teilnahme am jährlichen Bündnispartnertreffen mit Fachprogramm zu Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und CO2-Kompensation
  • personalisierte Urkunden für das Unternehmen
  • Einbindung der Unternehmen in Website und Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • weitere (intensivere) Beratungsleistungen können bei Bedarf vereinbart werden

Die Verpflichtungen der Bündnispartner

  • Alle Bündnispartner verpflichten sich, im Jahr 2030 klimaneutral zu sein.
  • Alle Bündnispartner verpflichten sich, ausgehend von der Startbilanz, jedes Jahr ihre Emissionen um weitere 10 % zu senken oder zu kompensieren. Beim Start im Jahr 2020 müssen daher im ersten Jahr 10 % der Emissionen kompensiert werden, im Jahr 2021 20 % usw. bis schließlich im Jahr 2029 100 % der Emissionen kompensiert werden.
  • Freiwillige höhere Kompensationsleistungen – auch die sofortige Klimaneutralität – sind möglich.

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