Sanierung ehemaliger Bauernhof mit zwei Wohneinheiten. KfW 55 Effizienzhaus

Hausbesichtigungstag: 15.11.2026 Uhrzeit: 10:00-12:00 Uhr Adresse: Obweg 30, 87459 Pfronten-Heitlern

Besichtigung: 10:00 - 12:00 Uhr
Adresse: Obweg 30, 87459 Pfronten-Heitlern

Am Hausbesichtigungstag treffen Sie beteiligte Handwerker, die Planer, Energieberater und
Bauherrn.

Bestand
Eine zuletzt um 1921 grundhaft umgebaute Hofstelle im Pfrontner Ortsteil Heitlern war bis
2020 in einfachem Zustand bewohnt. Die neuen Eigentümer haben sich entschieden, das
große Wohnhaus in zwei zeitgemäße Wohneinheiten aufzuteilen, mit modernem
Effizienzhaus-Standard und dabei die historische Erscheinung zu erhalten.

Sanierung 2025-2026.

Nutzungskonzept
Aufteilung des Wohnhauses in zwei separate Wohneinheiten im Erd- und Obergeschoß.
Tenne verbleibt für späteren Bauabschnitt vorerst unverändert.

Bauliches Sanierungskonzept
Sanierung zum KfW-55-Effizienhaus, Holzfaserdämmung für Fassaden- und
Aufdachdämmung, hochdämmende Holzfenster, Dämmung Fußboden / Kellerdecke.
Dezentrale Lüftungsgeräte je Wohneinheit. Heizungskonzept unter Beibehaltung der noch
jungen Ölheizung für Wärmepumpen-Umrüstung in einigen Jahren: Fußboden- &
Wandheizungen, PV-Anlage m. Batteriespeicher, Pufferspeicher mit Solarheizschwert zum
effizienteren Betrieb der Bestandsheizung und vorgesehener Wärmepumpen-Umrüstung

Die Idee
Das bestehende übergroße Wohnhaus mit 10 Zimmern wird in zwei ‚angemessene‘
Wohneinheiten aufgeteilt. Eine kleinere Wohnung im Erdgeschoß mit Gartenanteil. Im Oberund
Dachgeschoß eine größere Wohnung mit neuem vorgebautem Balkon und Außentreppe
für den eigenen Zugang. Die Planung berücksichtigt schon den späteren Ausbau der Tenne
mit weiterem Wohnraum und den Anbau eines Carports.

Die Haustechnik mit einer noch ‚jungen‘ Ölheizung wird auf eine baldige Umrüstung auf
Wärmepumpe vorbereitet: ein größerer Pufferspeicher mit Solarheizschwert und PV-Anlage
reduziert den Ölverbrauch heute und ist für die spätere Wärmepumpen-Nutzung vorbereitet.
Für effiziente Niedertemperatur-Flächenheizungen werden in Bädern Fußbodenheizungen,
ansonsten Wandheizungen verbaut. Die Wandheizungen erlauben den Erhalt der alten
Holzdecken und Raumhöhen. Wandheizungskonzept mit halbhoher Montage an
Außenwänden zur Behebung von unvermeidbaren Wärmebrücken und Feuchteproblemen
der alten Steinfundamente.

Fassadensanierung mit Holzfaserdämmung und neuer Holzfassade im ‚Pfrontner
Ständerbohlen‘-Stil. Einbau von dreifachverglasten Holzfenstern in alter Aufteilung.
Aufdachdämmung mit Erhalt/Ertüchtigung des alten Dachstuhls, auch über der später
auszubauenden Tenne.

Durch den Erhalt der alten Holzdecken gegen Erdreich mit nur geringer möglicher Dämmung
erreicht das Haus trotz hochwertiger Dämmung „nur“ den KfW-55-Standard und behält einige
Kältebrücken der alten Steinwände und -fundamente. Diese werden durch die
Wandheizungen im Fensterbrüstungsbereich entschärft.

Folgende eza!-Partner waren an dem Projekt beteiligt: