Allgäu

Projekte

Energiewende Unterallgäu Nordwest - einzigartiger Feldversuch

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Von 40 auf 60 Prozent erneuerbarer Endenergie bei Strom und Wärme in nur fünf Jahren – das ist das ambitionierte Ziel der Modellregion Unterallgäu Nordwest. Unter Koordination des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) wollen der Landkreis Unterallgäu und die Lechwerke AG (LEW) gemeinsam mit weiteren Partnern Projekte anstoßen, um Energie einzusparen, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien auszubauen. Dafür erhalten die Projektpartner eine Förderung aus dem Energie- und Klimafonds der Bundesregierung über das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dessen Projektträger, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe.

Ansprechpartner bei eza! ist Sebastian Hartmann

EmBuild - Gemeinsame Strategien zum Thema Gebäudesanierung

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In Velenje (Slowenien) startete das Projekt "EmBuild". Zehn Partner - darunter eza! - aus Slowenien, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Rumänien und Deutschland wollen gemeinsam an sinnvollen Strategien und Fahrplänen für die Sanierung kommunaler Gebäude arbeiten. Finanziert wird das Projekt mit einer Laufzeit von 30 Monaten aus dem EU-Programm "Intelligent Energy Europe".

Ansprechpartner für das Projekt bei eza! ist Felix Geyer

Weitere Infos

Factsheet zu Hindernissen und Barrieren Gebäudesanierung

Video über die EmBuild-Pilotgemeinde Waltenhofen

Bericht von der Abschlusskonferenz

PEACE_Alps - Interkommunal Probleme lösen

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Angesichts der positiven Rückmeldungen der Pilotgemeinden zum internationalen Alpine Space Projekt "SEAP_Alps" ist das Folgeprojekt "PEACE_Alps" gestartet worden. Regionen aus sechs Ländern beteiligen sich daran, darunter das Allgäu mit eza! als Projektpartner. Ging es im ersten Schritt um die Entwicklung von Klimaschutzkonzepten, sollen jetzt durch interkommunale Projekte, die von den Landkreisen koordiniert werden, häufig auftretenden Probleme bei der Zielumsetzung gelöst werden. Energiemanagement der kommunalen Liegenschaften, energetische Sanierung öffentlicher Gebäude und Anpassung an den Klimawandel - das sind die wichtigsten Themenfelder. PEACE_Alps wird im Rahmen des Interreg Alpenraumprogramms 2014-2020 vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Das Gesamt-Projektbudget beträgt 1.938.899 Euro, wovon 1.648.064 Euro durch EFRE gefördert werden.

Ansprechpartner bei eza! ist Hans-Jörg Barth

Low-Tech Gebäude - Wie viel Technik braucht das nachhaltige Haus?

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Ziel der Projekts Low-Tech Gebäude, das mit Mitteln aus dem Interreg-Regionalprogramm Alpenrhein | Bodensee | Hochrhein gefördert wird, ist die langfristige und nachhaltige Reduzierung des Energieverbrauchs im Gebäudebereich - sowohl im Neubau als auch im Bestand - bei kritischer Auseinandersetzung mit der Haustechnik und den Steuerungskomponenten. Es soll ein klimaverträglicher Gebäudestandard entwickelt werden: möglichst energieeffiziente Gebäude (Passivhaus-Standard), möglichst geringe graue Energie (Primärenergie) und niedriges Treibhauspotenzial (GWP) und dennoch angenehm und behaglich. Ohne technologiefeindlich zu sein, soll die Konstruktion und die technische Ausstattung von Gebäuden analysiert und hinterfragt werden. Initiator und Unterstützer des Projekts ist die internationale Bodenseekonferenz. 

Folgende Partner arbeiten von 2016 bis 2020 gemeinsam am Projekt Low-Tech Gebäude:

-    Energieinstitut Vorarlberg 

-    Energieagentur Ravensburg gGmbh

-    Energie- und Umweltzentrum Allgäu gemeinnützige GmbH (eza!)

-    Energieagentur St. Gallen GmbH

-    Universität Liechtenstein, Institut für Architektur und Raumentwicklung

Ansprechpartner für das Projekt bei eza! ist Felix Geyer

"Nearly zero energy buildings" - Klimaschutz durch nachhaltiges Bauen

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein Projekt, das den Erfahrungs-und Wissensaustausch zwischen der Slowakei und dem Allgäu zum Ziel hat. Dabei geht es um das Thema Passivhausstandard (nearly zero energy buildings). Bislang werden in der Slowakei erst vereinzelt Gebäude in Passivhausstandard gebaut. Das soll sich ändern – auch in Hinblick auf die verschärfte EU-Gebäuderichtlinie, die ab 1. Januar 2019 für öffentliche Bauten gilt. Mit Unterstützung vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) wollen sich die Mitarbeiter des slowakischen Passivhaus Instituts unter anderem im Allgäu darüber informieren, wie die Entscheidungsträger fürs energieoptimierte Bauen gewonnen werden können. Zudem soll  ein Fortbildungsprogramm nach dem Vorbild von eza! aufgebaut worden.

Ihr Ansprechpartner bei eza! ist Christian Wörz

IMEAS - Integrated and Multi-level Energy models for the Alpine Space

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Eine integrale Klimaschutzpolitik und der Ausbau der erneuerbarer Energien sind eine gemeinsame Herausforderung im gesamten Alpenraum. Ziel des EU-Projekts IMEAS (Integrated and Multi-level Energy models for the Alpine Space) ist es, die Fähigkeit der Gemeinden, Städte und Regionen bei der Planung einer nachhaltige Energiepolitik zu verbessern, insbesondere durch das Einbeziehen der verschiedenen Verwaltungsebenen und den intensiveren Austausch untereinander.

IMEAS wird verschiedene Regierungen und Wirtschaftssektoren einbinden, die Synergien zwischen Politik, politischen Aktionen, verbreiteten Methoden und zielorientierten Rahmenplänen im Alpenraum über das Jahr 2020 hinaus unterstützen.

Das IMEAS Team besteht aus 12 Partnern aus 7 verschiedenen Staaten (Italien, Frankreich, Österreich, Slowenien, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein), darunter eza!. Das Budget beträgt 1,86 Mio Euro, davon 1,58 Mio. Euro an Förderung aus dem European Regional Development Fund (ERDF).

Ihr Ansprechpartner bei eza! ist Dr. Thorsten Böhm

IMEAS-Flyer

GreenSan - Grenzüberschreitend Ressourcenschonend, Energieeffizient und Nachhaltig Sanieren

Der Fokus des Projekts GreenSan richtet sich auf die Themenbereiche Ressourcen im Baubereich, Wirtschaftlichkeit, Lebenszyklusbetrachtung sowie Qualität in der Sanierung. Diese Themen sollen zukünftig selbstverständlich in die Planung und Umsetzung von Sanierungsvorhaben miteinfließen und somit die umfassende Nachhaltigkeit der Projekte garantieren. Dieser innovative Ansatz hebt das Projekt klar von bisher gesetzten Projekten und Maßnahmen im Baubereich ab, deren Fokus auf Erneuerbare Energie und Energieeffizienz lag und andere Aspekte außen vor ließen.

Im Projekt geht es insbesondere um die Integration der oben stehenden Themen in die Aus- und Weiterbildung von Bau- und Energiefachleuten. Zum anderen soll die Initiierung, Begleitung und Aufbereitung von Best Practice Beispielen dem Markt alternative Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigen.

Ihr Ansprechpartner bei eza! ist Martin Sambale.

Stromspar-Check - Energieberatung für Sozialleistungsempfänger

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Durch einfache Maßnahmen lässt sich im Haushalt viel Energie und damit Geld sparen. Wie das geht, das wird Empfängern von Sozialleistungen im Rahmen des Projekts "Stromspar-Check" gezeigt. Unter der Federführung von eza! als regionalem Vertreter des Bundesverbands der Energieagenturen gehen Stromsparhelfer direkt in die teilnehmenden Haushalte und geben Tipps.

Alle Details gibt es unter www.stromspar-check.de